ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2003Cardiovascular Therapy. Evidence-based Medicine – Questions and Answers

BÜCHER

Cardiovascular Therapy. Evidence-based Medicine – Questions and Answers

Dtsch Arztebl 2003; 100(42): A-2717

Schulz, Wolfgang; Darius, Harald; Kober, Gisbert

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Kardiologie: Hohe Informationsdichte
Wolfgang Schulz, Harald Darius, Gisbert Kober: Cardiovascular Therapy. Evidence-based Medicine – Questions and Answers –. 2. Auflage, Medpharm Scientific Publishers, Stuttgart, 2002, XIX, 514 Seiten, 36 Abbildungen, 22 Tabellen, 38 Organigramme, broschiert, 49 A
Die Autoren geben einen konzisen Überblick über klinisch relevante Aspekte verschiedener kardiovaskulärer Problemstellungen. Die Besonderheit des Buches liegt in seiner Ausrichtung auf evidenzbasierte Medizin. Zielgruppen sind Ärzte, Pharmakologen und Studierende. Obwohl das Buch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, besticht es bereits bei erster Durchsicht durch hohe Informationsdichte, konsequente Ordnung und eine angenehm empfundene Zielführung des Rat suchenden Lesers durch Register und Subüberschriften.
Jedes Therapiekapitel beschreibt eine eigenständige klinische Indikation beziehungsweise Problemstellung. Definitionen, Angaben zu klinischem Stellenwert und Therapiezielen erlauben raschen thematischen Zugang. Überblicke vorab mit nachgeschalteter Erarbeitung zeigen, welche Therapie effektiv, aber auch ineffektiv oder gar gefährlich ist beziehungsweise unklaren Stellenwert hat. Flussdiagramme fassen die derzeit verfügbaren Evidenzen abschließend zusammen. Obwohl die Ausführungen durchweg kurz und zum Teil im Telegrammstil erfolgen, sind die einzelnen Kapitel angenehm lesbar. Thematisch geht das Werk ein auf arterielle Hypertonie, chronisch-stabile Koronarerkrankung, akute Koronarsyndrome, akuten Myokardinfarkt, die Postinfarkt-Periode bei normaler oder eingeschränkter Pumpfunktion, Begleitmedikationen bei Koronarinterventionen, gefolgt von Herzinsuffizienz, plötzlichem Herztod und ventrikulären Arrhythmien, peripherem arteriellen Verschlussleiden, Prophylaxe der tiefen Beinvenenthrombose, zerebralem Insult sowie schließlich der Primärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen und sekundärpräventiver Ansätze.
Es handelt sich um ein sorgfältig erarbeitetes Buch zur evidenzbasierten kardiovaskulären Therapie, das dem interessierten Leser in Klinik und Praxis eine zügige Beantwortung spezifischer Fragen erlaubt, gleichzeitig aber auch anregt, noch etwas zu verweilen und in anderen Kapiteln nachzulesen. Wertvoll ist der Verweis auf Schlüsselliteratur zu einzelnen Problemstellungen. Gerhard Bauriedel
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