ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2003Berufsunfähigkeit: Die große Unwissenheit

Versicherungen

Berufsunfähigkeit: Die große Unwissenheit

Dtsch Arztebl 2003; 100(42): [70]

rco

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LNSLNS Nach einer repräsentativen Inra-Umfrage besteht beim Thema Berufsunfähigkeit großer Aufklärungsbedarf: Über die Hälfte der Deutschen unter 35 Jahren sind der Meinung, dass im Falle der Berufsunfähigkeit der Staat für sie sorgen sollte. 83 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es beim Thema Berufsunfähigkeit wichtig sei, in jungen Jahren aktiv zu werden. 26 Prozent haben bereits über den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nachgedacht, allerdings noch nichts unternommen.
In Rahmen der Umfrage wurden gravierende Unterschiede zwischen den Altersgrupppen deutlich: Während bei älteren Bundesbürgern über 55 Jahre ein Bewusstsein für die Notwendigkeit einer BU-Versicherung zu erkennen ist, stehen die Jüngeren der Thematik abwartend gegenüber. Ein Fünftel aller Befragten gab an, dass es wichtiger sei, in jungen Jahren Geld zu haben, als sich gegen BU abzusichern. Bei den unter 35-Jährigen liegt diese Quote sogar bei 29 Prozent, bei den 35- bis 54-Jährigen bei 15 Prozent und bei den Älteren nur noch bei zehn Prozent. rco
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