ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2003Europäische Kampagne: Umgang mit Gefahrstoffen

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Europäische Kampagne: Umgang mit Gefahrstoffen

Dtsch Arztebl 2003; 100(43): A-2760 / B-2302 / C-2158

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in Europa soll verbessert werden.
Ein Fünftel der Beschäftigten in der EU – 32 Millionen Menschen – sind krebserzeugenden Agenzien am Arbeitsplatz ausgesetzt. Nur zwölf Prozent der Unternehmen beachten jedoch die Gefahrenverhütungsvorschriften bei Substanzen, die mit toxikologischen Risiken behaftet sind. Krebs, Asthma und neuropsychiatrische Probleme sind einige der Krankheiten, die durch die 100 000 verwendeten Chemikalien ebenso wie durch biologische Stoffe verursacht werden können.
Allein berufsbedingte Hauterkrankungen kosten die EU jährlich 600 Millionen Euro, die Kosten für arbeitsbedingte Asthmaerkrankungen liegen zwischen 400 und 800 Millionen Euro. Die erste gesamteuropäische Initiative zur Prävention von Risiken beim Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz will auf dieses Thema aufmerksam machen und Arbeitnehmern und Bürgern vermitteln, dass beim Umgang mit gefährlichen Substanzen am Arbeitsplatz ebenso wie zu Hause Vorsicht geboten ist. Zusätzlich sollen Anregungen und Beispiele bewährter Praktiken zur Vermeidung oder Verringerung solcher Risiken vorgestellt werden. Im Rahmen der Kampagne sind Informationsmaterialien in allen Amtssprachen der EU, Plakate und Broschüren erhältlich. Unter http://osha.eu.int/ew2003 gibt es außerdem eine mehrsprachige Website. KBr
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