ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2003Psychotherapie: Gleichberechtigte Mitwirkung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Wenn Ärzte in ihrer Ausbildung so umfassend über die „nichtkörperlichen Bezüge“ von Krankheit informiert werden und aufgrund ihrer Erfahrung ein solch „kompetentes Überweisungs- und Zuweisungsverhalten“ zeigen, warum bleiben dann so viele psychische Erkrankungen über Jahre hin unerkannt und unbehandelt und verursachen auf diese Weise hohe (unnötige!) Kosten? Zu diesem Ergebnis kommen jedenfalls mannigfache Studien. Aber vielleicht sind deren Autoren ja keine Ärzte und damit nicht kompetent!
Ich halte es für legitim, wenn Ärzte die Selbstverwaltung ihrer Profession verteidigen. Bis 1998 waren Ärztekammer und KV Organe dieser ärztlichen Selbstverwaltung. Aber die Politik hat gewollt (nicht unbedingt wir Psychologen!), dass Vertreter der Profession nur noch die Kammern sein sollten, während die KV das Selbstverwaltungsorgan der approbierten und kassenzugelassenen Behandler sein bzw. werden sollte. Solange diese Konstruktion so besteht, dringen wir Psychologischen Psychotherapeuten auf gleichberechtigte Mitwirkung entsprechend der Anzahl unserer (zahlenden!) Mitglieder. Alles andere ist undemokratisch . . .
Ursula Götting, Neue Torstraße 16, 32816 Schieder-Schwalenberg
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige