ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2003Heißluftballone über Château-d'Oex

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Heißluftballone über Château-d'Oex

Dtsch Arztebl 2003; 100(43): A-2813 / C-2200

Scheiper, Renate V.

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Foto: Renate V. Scheiper
Foto: Renate V. Scheiper
Die Luft ist voller bunter Ballone unter dem tiefblauen Winterhimmel von Château-d’Oex, flankiert von tief verschneiten Bergen der Schweizer Alpen. Jährlich findet hier in der zweiten Januarhälfte die internationale Heißluftballonwoche statt. Im Januar 2004 wird es zum 26. Mal sein. Etwa 120 Ballonführer aus aller Welt, darunter auch aus Deutschland, reisen an mit ihrer aufwendigen Ausrüstung. Um die 60 Ballone starten täglich. Je nach Wind- und Wetterlage gleiten die unterschiedlich großen bunten Hüllen auf den Luftströmungen sogar bis zum Genfer See oder in östliche Richtung. Der Andrang, mitfahren zu können, ist groß. Man kann schon im Voraus von Deutschland aus eine Fahrt buchen. Unmerklich hebt der Ballon ab – und schon sind die Dächer des Dorfes tief unten zu sehen. Andere Ballone schweben in gleicher Höhe oder heben gerade ab. Es ist ein großartiges Gefühl, lautlos durch die Lüfte zu gleiten. Nur wenn der Brenner angeworfen wird, um die Höhe zu korrigieren, donnert kurz die hohe, helle Flamme auf, um heiße Luft in die Hülle zu fauchen. Dann ist wieder Stille. Winzig sind weit unten die Skifahrer, die über die Pisten sausen. Da im Tal von Châteaux-d’Oex ein Mikroklima mit besonders stabiler Wetterlage herrscht, startete hier am 1. März 1999 der Franzose Bertrand Piccard zu seiner Nonstop-Weltumrundung. Die Original-Kapsel unter dem Ballon, in deren Enge er und sein Kollege fast drei Wochen verbrachten, ist in Châteaux-d’Oex hinter der Touristeninformation zu besichtigen. Renate V. Scheiper

Informationen: Schweiz Tourismus, Postfach 16 07 54, 60070 Frankfurt/Main, Info-Telefon: 0 08 00/10 02 00 30, Info-Fax: 0 08 00/10 02 00 31 (beides gebührenfrei), E-Mail: info.de@switzerland.com; Internet: www.myswitzerland.com
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