ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1996TÜV-Report: Mehr Mängel an Gebrauchtwagen

VARIA: Auto und Verkehr

TÜV-Report: Mehr Mängel an Gebrauchtwagen

Dtsch Arztebl 1996; 93(46): A-3038 / B-2570 / C-2282

Seidel, Marc

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LNSLNS Die zehn technischen Überwachungsorganisationen haben 1995 insgesamt 18,4 Millionen Mängel an gebrauchten Autos festgestellt – vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die knapp 20 Millionen überprüften Fahrzeuge wiesen vor allem Defekte am Fahrgestell, an der Karosserie und Lichtanlage auf. Etwa die Hälfte aller kontrollierten Vehikel (50,1 Prozent) verließ die Prüfung mit dem Prädikat "ohne erkennbare Mängel", 34,2 Prozent waren mit geringen technischen Fehlern behaftet. Darunter fielen auch 29,4 Prozent aller bis zu drei Jahre alten Fahrzeuge, das heißt, fast jedes dritte Auto, das erstmals beim TÜV vorgeführt wurde, wies bereits Mängel auf. Gute Noten gab es indessen für die japanischen Kompakt- und Mittelklassewagen. Fahrzeuge wie der Toyota Starlet, Carina und Corolla, Subaru Justy oder der Mitsubishi Colt glänzten bis zu einem Alter von sieben Jahren mit deutlich weniger Mängeln als ihre Konkurrenz. Von den deutschen Modellen taten sich beispielsweise der VW-Polo, die Mercedes-Typen 190 (201) und 200 bis 500 sowie der Opel Vectra hervor. Erst in einem Alter von neun Jahren stehen die deutschen Fabrikate im Schnitt besser da als ihre Konkurrenz aus Fernost. Erhebliche Mängel wurden schließlich bei etwa drei Millionen Autos beanstandet (15,6 Prozent). Gut 14 000 Fahrzeuge wiesen sogar so schwere Mängel aus, daß sie durch die Prüfer sofort aus dem Verkehr gezogen wurden. Marc Seidel
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