VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(43): A-2819 / B-2347 / C-2203

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Förderpreis Chirurgische Intensivmedizin – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. anlässlich ihres Jahreskongresses in München, gestiftet von der Fresenius AG, Bad Homburg.
Die mit 5 000 Euro dotierte Auszeichnung ging in diesem Jahr an Priv.-Doz. Dr. med. Marc G. Jeschke, Klinik und Poliklinik für Chirurgie der Universität Regensburg, in Würdigung seiner Arbeit mit dem Titel „Extended perseverance of heatic hypermetabolism after severe trauma“. Jeschke untersuchte am Shriners Hospital for Children and Department of Surgery, University Texas Medical Branch, Galveston, Texas, und an der Klinik und Poliklinik für Chirurgie in Regensburg bei Kindern mit schweren Verbrennungen den Einfluss der Leber auf den Stoffwechsel.

Lautenschläger-Forschungspreis – Dotation: 250 000 Euro, an Prof. Dr. Peter H. Krammer, Leiter der Abteilung Immungenetik im Deutschen Krebsforschungszentrum. Ausgezeichnet wird der Wissenschaftler für seine wegweisenden Forschungen auf dem Gebiet des programmierten Zelltods, der Apoptose.
Der Lautenschläger-Forschungspreis wird gestiftet von dem Gründer des Finanzdienstleisters MLP AG, Manfred Lautenschläger. Mit dem Preis werden international anerkannte Wissenschaftler der Universität Heidelberg und renommierte ausländische Wissenschaftler ausgezeichnet, die der Universität Heidelberg in wissenschaftlicher Kooperation verbunden sind.

Hertha-Nathorff-Preis – verliehen durch die Ärztekammer Berlin, Dotation: insgesamt 2 500 Euro, für Magisterarbeiten des TU-Ergänzungsstudiengangs Public Health in Berlin.
Den 1. Preis (1 200 Euro) gewann Dr. med. Stefan Poloczek, MPH, mit einer Arbeit zum Thema „Mehr Notfalleinsätze in sozial benachteiligten Wohngegenden“.
Der 2. Preis (800 Euro) ging an Dr. med. Almut Dannemann, MPH, mit einer Arbeit zur Früherkennung von Übergewicht bei Kindern.
Der 3. Preis (500 Euro) ging an Angela Neumeyer-Gromen, MPH, in Würdigung der Arbeit mit dem Titel „Disease Management für Depressionen: Eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien“.

Felix-Koßmann-Preis – gestiftet von der Firma Ursapharm GmbH, Saarbrücken, verliehen für besondere Verdienste um humane Patientenbetreuung, Dotation: 5 000 Euro, je zur Hälfte an Prof. Dr. med. Joachim Preiß, Ärztlicher Direktor der Caritasklinik St. Theresia, Saarbrücken, und an die Krankenschwester Roswitha Greif, Stationsleiterin der Abteilung Geriatrie der SHG-Kliniken Sonnenberg, Saarbrücken, auf Vorschlag eines unabhängigen fünfköpfigen Kuratoriums.

Dr. Günter Buch-Preis – verliehen durch die Johanna und Fritz Buch Gedächtnisstiftung, Dotation: je 10 000 Euro, an Prof. Dr. med. Helge Beck (57), Leiter der Schmerzklinik des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf, und an Prof. Dr. med. Rudolf Leuwer (41), Oberarzt an der HNO-Klinik der Universität Hamburg-Eppendorf. Prof. Beck hat sich mit einer Weiterentwicklung von Techniken in der Schmerzbehandlung insbesondere für ältere Patienten befasst. Prof. Leuwer beschäftigt sich seit 1998 mit der Weiterentwicklung von implantierbaren Hörgeräten für ältere Menschen.

Werner-Forßmann-Preis – verliehen durch die Stiftung „Kardiologie 2000“ der Medizinischen Falkultät der Ruhr-Universität in Bochum, an Priv.-Doz. Dr. med. Ralf Brandes (34), Frankfurt/Main, in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen. Der Preis ist mit 5 000 Euro dotiert. Der Wissenschaftler erhielt den Preis in Würdigung seiner Arbeiten zum Mechanismus der Statine, einer Gruppe von Medikamenten, die Blutfette senken und zur Standardtherapie der Arteriosklerose, insbesondere der koronaren Herzkrankheit, gehören.
Den Preis für das Lebenswerk erhielt Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Franz Loogen, Düsseldorf. Der 84-jährige Wissenschaftler gehört zu den Gründungsvätern der deutschen Kardiologie.
Erstmals im Jahr 2003 wurde auch ein Nachwuchsstipendium vergeben, dotiert mit 6 000 Euro. Preisträger ist Dr. med. Dierk Thomas (28), Universität Heidelberg.

Pater-Leander-Fischer-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Lasermedizin e.V., Dotation: 1 000 Euro, an Prof. Dr. med. Thomas J. Vogl, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an der Universität Frankfurt/Main, in Würdigung von dessen experimentellen und klinischen Arbeiten zur Entwicklung und Anwendung der laserindizierten Thermotherapie. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema