ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1996Mercedes-S-Klasse: Aufwertung ohne Mehrpreis

VARIA: Auto und Verkehr

Mercedes-S-Klasse: Aufwertung ohne Mehrpreis

Dtsch Arztebl 1996; 93(46): A-3038 / B-2570 / C-2282

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LNSLNS Die Mercedes-S-Klasse erfährt einige Veränderungen. Der bisherige 3,5-Liter-Turbodiesel wird durch ein Aggregat mit drei Liter Hubraum ersetzt. Statt bisher 150 PS/110 kW bringt das neue Triebwerk eine Leistung von 177 PS/130 kW. Trotz der Leistungssteigerung ist der neue Sechszylinder nach Angaben des Herstellers um etwa neun Prozent genügsamer im Treibstoffkonsum. Die elektronisch gesteuerte FünfgangAutomatik – bisher den Acht- und Zwölfzylindern vorbehalten – ist jetzt auch für die Sechszylinder verfügbar. Für verbesserte Traktion und Fahrstabilität sorgt beim S 280, S 300 Turbodiesel und beim S 320 eine serienmäßige Antischlupfregelung. Zum genaueren "Tempohalten" in einer "Zone 30" verfügen alle Fahrzeuge der S-Klasse nunmehr über einen Geschwindigkeitsbegrenzer. Für mehr passive Sicherheit sorgen Sidebags in den Türen. Dabei werden Beifahrerairbag, Gurtstraffer und – wenn nötig – der Sidebag nur dann aktiviert, wenn auch wirklich ein Beifahrer mitfährt: ein Sensor im Sitz macht es möglich. Bessere Vorkehrungen gegen Diebstahl verspricht eine in den Schlüssel integrierte Transpondereinheit für die Wegfahrsperre. Mit einer gezielten Modellpflege will Mercedes zudem Komfort und Ausstattung seiner S-Limousinen weiter verbessern. So wurden die Rückleuchten neu gestaltet, und die Anbauteile sind fortan in Wagenfarbe lackiert. Neue Holzarten und Bezüge sollen dem Innern eine hellere, freundliche Atmosphäre verleihen. Der Kofferraum kann mit Hilfe eines Infrarotgebers fernentriegelt werden und schwenkt dann automatisch auf. Trotz der Aufwertung der Modellreihe ist für Deutschland keine Preiserhöhung geplant. MS
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