ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2003MRT der Stütz- und Bewegungsorgane interaktiv

BÜCHER

MRT der Stütz- und Bewegungsorgane interaktiv

Dtsch Arztebl 2003; 100(44): A-2861

Mauch, F.; Goldmann, A.; Mellerowicz, H.; Sell, I.; Sell, S.

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Radiologie: Spielerisches Lernen
F. Mauch, A. Goldmann, H. Mellerowicz, I. Sell, S. Sell (Hrsg.): MRT der Stütz- und Bewegungsorgane interaktiv. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York, 2003, CD-ROM, 149 €
Dieses Werk besteht aus zwei CDs: „MRT multimedial“ führt in die Grundlagen zur Beurteilung von MRT-Bildern ein. „MRT der Stütz- und Bewegungsorgane“ beschreibt umfassend die Normalbefunde und Erkrankungen des muskuloskeletalen Systems. Der „Leser“ hat verschiedene Optionen. Will man nachschlagen oder sich „einlesen“ , so steht das Lehrbuch mit Inhaltsverzeichnis reich bebildert zur Verfügung. Die Texte sind kurz gehalten, in einigen Abbildungen werden Hinweispfeile vermisst.
Das Lernprogramm funktioniert wie folgt: Nach Auswahl der anatomischen Region (Schulter, Ellenbogen, Handgelenk, Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Wirbelsäule, Muskeln) hat der Benutzer die Möglichkeit, sich zunächst die Anatomie kompakt vor Augen zu führen. Die wichtigsten Strukturen können je nach Lage aus verschiedenen Perspektiven sichtbar gemacht werden. Dabei wird die Anatomie links im Bild benannt und rechts im MRT-Bild farblich dargestellt. Die unterschiedlichen Farben sind allerdings bei heller Hintergrundbeleuchtung nur teilweise voneinander zu unterscheiden. Daneben können mit dem MRT-Trainer Bilder ausgewählt und befundet werden; die Auflösung mit Bezeichnung der Pathologie ist eindeutig mit Pfeilen nachvollziehbar. Der Abschnitt Krankheitsbilder ist je nach Pathologie in Bildmodulen geordnet (zum Beispiel wählt man sich aus der Region Wirbelsäule den Bereich Tumoren und kann hier unter Knochen- und Weichteiltumoren sowie Metastasen wählen).
Fazit: ein gelungenes Werk, das nach anfänglichen Bedienungsschwierigkeiten (wie zurück ins Hauptmenü, wie blättern, wo Menü schließen?) deutlich leichter als ein entsprechendes Lehrbuch mitzuführen ist. Die interaktive Didaktik lädt zum spielerischen Lernen ein. Thomas Wallny
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