ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2003Ford Fiesta: Kölner Klassiker im neuen Gewand

VARIA: Auto und Verkehr

Ford Fiesta: Kölner Klassiker im neuen Gewand

Dtsch Arztebl 2003; 100(44): A-2891 / B-2398 / C-2255

Seidel, Marc

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Kölner Klassiker vor Kölner Panorama: Der Ford Fiesta (auf dem Foto als Dreitürer) hat an Profil gewonnen. Foto: Marc Seidel
Kölner Klassiker vor Kölner Panorama: Der Ford Fiesta (auf dem Foto als Dreitürer) hat an Profil gewonnen. Foto: Marc Seidel
Nach der erfolgreichen Einführung des Fiesta in der fünftürigen Version gibt es jetzt auch einen Dreitürer. Ebenfalls neu: ein 1,4-Liter-Dieselmotor

Mit der Einführung des Fiesta-Dreitürers rundet Ford sein Kleinwagenangebot nach der erfolgreichen Markteinführung des fünftürigen Ford Fiesta ab. Ausstattungsdetails wie ESP, automatisiertes Schaltgetriebe und ein 1,4-Liter-TDCi- Dieselmotor komplettieren die Fiesta-Modelle.
Der neue Ford Fiesta mit dreitüriger Karosserie unterscheidet sich von seinem fünftürigen Schwestermodell, mit dem er sich die Bodengruppe und somit auch die grundlegenden Abmessungen teilt. Obwohl sich beide Versionen bis zur Fensterunterkante entsprechen und auch die Frontpartie identisch ist, wartet der Dreitürer dank seiner auffälliger geschwungenen Dachlinie und dem stärker geneigten Heckfenster mit einem eigenständigen Profil auf. Damit macht der Dreitürer im Design einen Schritt weg vom Fünftürer, hin zum Coupé, soweit dies bei einem Kleinwagen möglich ist.
Das Raumangebot hat darunter allerdings nicht gelitten. Der direkt auf der äußeren Ecke des Sitzes liegende Entriegelungsgriff erleichtert das Einsteigen auf die hinteren Plätze. Nur der Kofferraum ist gegenüber dem Fünftürer ein wenig geschrumpft. Fasst dieser 284 Liter, sind es in der dreitürigen Variante 268 Liter. Durch Umlegen der hinteren, asymmetrisch geteilten Rücksitzlehne lässt sich das Ladevolumen vergrößern. Leider ist die Sitzbank aber nicht teilbar.
Der Fiesta hat sehr gute Fahreigenschaften in Bezug auf die Handhabung und die Sicherheit. Die Lenkung arbeitet exakt und vermittelt einen guten Kontakt zur Straße. Fast spielerisch geht der Fiesta in die Kurven und ist auch im Grenzbereich gut beherrschbar. Die Kehrseite des straff abgestimmten Fahrwerks: Grobe Unebenheiten bleiben den Fahrgästen nicht immer verborgen. Der Gangwechsel geht einfach von der Hand – kurze Schaltwege erleichtern dies zusätzlich.
Die Ausstattung: ABS, das so genannte IPS (Intelligent Protection System) mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern vorne, Dreipunktgurte und Kopfstützen für alle fünf Plätze, zweistufige Frontairbags sowie Sidebags, Servolenkung sowie Wärmeschutzverglasung sind Standard. Die einzelnen besser ausgestatteten Varianten hören auf die Namen Ambiente, Trend und Ghia.
Für den 1,6-Liter-Benziner sowie für den Diesel ohne Automatik steht – außer in der Basisausstattung – ESP zum Aufpreis von 385 Euro zur Verfügung. Motoren: Die Antriebspalette reicht bei den Benzinern vom 1,3-Liter-Motor mit 44 kW/60 PS bis hin zum 1,6-Liter-Aggregat mit 74 kW/100 PS. Dieselfreunde kommen mit dem 1,4-Liter- TDCi auf ihre Kosten. Dieser Motor leistet 50 kW/68 PS und ist schadstoffarm nach Euro III. Alle anderen Motoren erfüllen die strengere Euro-IV-Norm.
Fazit: Der neue Fiesta kann sich sehen lassen. Fahrspaß und ein ausgezeichnetes Preis- Leistungs-Verhältnis sind seine Stärken. Nur an ein paar Kleinigkeiten hapert es noch. Neben der nicht teilbaren Rücksitzbank sind es die etwas eng zusammenliegenden Pedale und ein fehlender „Parkplatz“ für den linken Fuß. Auch eine Automatik für die elektrischen Fensterheber vermisst man. Marc Seidel
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