VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(44): A-2902 / B-2402 / C-2258

EB

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LNSLNS DSQ-Forschungs-Förderungspreis – verliehen durch die Deutsche Stiftung Querschnittslähmung, Karlsruhe, Dotation: 15 000 Euro, an Prof. Dr. med. Ulrike Blömer, Neurochirurgische Klinik Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, für ihre Grundlagenforschung im Bereich der Regeneration von Nervenzellen des Rückenmarkes durch die Entwicklung neuer Gentransfermethoden.

Deutscher Krebspreis – verliehen durch die Deutsche Krebsgesellschaft e.V., gestiftet durch Baxter Oncology GmbH, Pfizer GmbH und Pharmacia Corp., Dotation: 7 500 Euro.
Prof. Dr. Alfred Wittinghofer, Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie, Dortmund, wurde in Würdigung seiner experimentellen Krebsforschung auf dem Gebiet der G-Proteine der Ras-Familie ausgezeichnet. Prof. Dr. rer. nat. Schlegel, Universität Heidelberg, wurde mit dem klinischen Krebspreis 2003 geehrt. Er gilt als geistiger Pionier bahnbrechender Entwicklungen im Bereich der dreidimensionalen Bildverarbeitung und Bestrahlungsplanung, heißt es in der Laudatio. Prof. Dr. med. Reinhard Dummer, Universitätsspital Zürich, wurde als erster Preisträger mit dem Transplantationspreis der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. ausgezeichnet. In seinen Forschungsarbeiten zum T-Zell-Lymphom der Haut widmete er sich insbesondere der Analyse der veränderten T-Zellen und damit den Möglichkeiten der Behandlung dieser bösartigen Neubildung.

Wilhelm-Warner-Preis für Krebsforschung – verliehen durch die Wilhelm-Warner-Stiftung, Dotation: 7 500 Euro, an Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Peter Schlag (Jahrgang 1948), Direktor der Klinik für Chirurgie und Chirurgische Onkologie der Robert-Rössle-Klinik am Universitätsklinikum Charité (Humboldt-Universität), Berlin. Die Auszeichnung wurde ihm verliehen für seine experimentelle und klinische Forschertätigkeit, vor allem auf dem Gebiet der Magen-Darm-Tumoren, des Mammakarzinoms und der Weichteiltumoren, andererseits für seine „Fähigkeit und seinen unermüdlichen Einsatz, die Chirurgie als einen Teil der für so viele Tumorpatienten notwendigen interdisziplinären Therapie einzubinden“, heißt es in der Laudatio.

Deutscher Gründerpreis – an die Firma Avontec GmbH, Gründer: Prof. Dr. med. Markus Hecker, Direktor der Abteilung Herz- und Kreislaufphysiologie, und Prof. Dr. med. Gerd Hasenfuß, Direktor der Abteilung Kardiologie und Pneumologie im Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen. Avontec erhielt den Preis in der Kategorie „Konzept“ als StartUp-Unternehmen für eine „herausragende Geschäftsidee“.

Paul-Martini-Preis – verliehen durch die Paul-Martini-Stiftung im Verband der Forschenden Arzneimittelindustrie e.V., Dotation: 25 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Hartmut Goldschmidt, Medizinische Universitätsklinik und Poliklinik V der Universität Heidelberg. Der Preis wurde zuerkannt in Würdigung herausragender Leistungen in der klinisch-therapeutischen Arzneimittelforschung. Goldschmidts klinische Studien in Heidelberg trugen insbesondere dazu bei, die angemessene Dosierung von Thalidomid zu klären, Prognosefaktoren für das Therapieansprechen zu identifizieren und das Medikament in eine Kombinations-Chemotherapie einzufügen, heißt es in der Laudatio.

Von-Recklinghausen-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V., gestiftet von der Firma Henning Berlin GmbH, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. med. Thomas Seck, Berufsgenossenschaftliche Klinik, Innere Medizin, Kernklinik Bergmannsheil, Bochum, für die Arbeit „Filamin Controls Recycling and Cell Surface Expression of the Calcitonin Receptor“.

Adolf-Kußmaul-Preis – verliehen während der XIV. Tagung der Südwestdeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie e.V. in Freiburg, an Dr. med. Ulrich Böker, Oberarzt an der Medizinischen Universitätsklinik Mannheim, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Grundlagenarbeit zu immunologischen Prozessen, die im Rahmen chronisch-entzündlicher Darm­er­krank­ungen wichtig sein können, heißt es in der Laudatio zu dem mit 5 000 Euro dotierten durch die Falk Foundation e.V. verliehenen Preis.

Forschungspreis Dermatologie – verliehen durch die Berliner Stiftung für Dermatologie e.V., Dotation: 15 000 Euro, an Prof. Dr. med. Alexander Steinkasserer, Universität Erlangen-Nürnberg, in Würdigung seiner Arbeiten zum Thema „Die dendritische Zelle: Ansatzpunkt einer immunmodulatorischen Therapie“.
Außerdem verlieh die Berliner Stiftung für Dermatologie ein einjähriges Ausbildungsstipendium. Es wurde Dr. med. Eskandar Kourkis, Hassake/Syrien, zuerkannt und soll der Weiterbildung auf dem Gebiet der Dermatologie an einer Universitätshautklinik in Deutschland dienen. EB
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