ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2003Umwelt: Forschung zum Mobilfunk

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Umwelt: Forschung zum Mobilfunk

Dtsch Arztebl 2003; 100(45): A-2909 / B-2409 / C-2265

EB

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LNSLNS Schädigung des Erbguts durch Handys nicht belegt
Die Auswirkungen der mit Mobiltelefonen einhergehenden hoch frequentierten elektromagnetischen Felder auf das menschliche Erbgut sind noch nicht abschließend geklärt. Die wissenschaftlichen Befunde hierzu ergeben ein widersprüchliches Bild. Das hat die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP im Deutschen Bundestag erklärt. Da die bisherigen Untersuchungen erhebliche methodische Schwächen aufwiesen und die Frage von großer Bedeutung für die Gesundheit ist, seien weitere Untersuchungen im Rahmen des deutschen Mobilfunkforschungsprogramms vorgesehen, heißt es in der Antwort. Aufgrund der bisherigen Befunde bestehe aber kein Anlass dazu, die Grenzwerte zu verändern. Mobiltelefone seien für viele Menschen unentbehrlich geworden und wirkten als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Der Preis für diesen Fortschritt seien elektromagnetische Felder, die als Übertragungsmedien gebraucht werden. Künftig werde es kaum noch davon unbeeinflusste Räume geben.
Vor diesem Hintergrund hat das Umweltministerium die Vorsorgeforschung im Bereich Mobilfunk verstärkt und für 2002 bis 2005 8,5 Millionen Euro bereitgestellt. Zusammen mit den Geldern der Mobilfunkbetreiber stehen der Forschung in diesem Bereich insgesamt 17 Millionen Euro zur Verfügung. EB
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