ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1996Eigenheime: Bausparen steigert Wohneigentumsquote

VARIA: Immobilien

Eigenheime: Bausparen steigert Wohneigentumsquote

Dtsch Arztebl 1996; 93(46): A-3064 / B-2604 / C-2412

EB

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LNSLNS Die Bundesländer, in denen das Bausparen am stärksten vertreten ist, weisen auch die höchsten Wohneigentumsqouten auf. Dabei liegt die "Südschiene" eindeutig an der Spitze; nur Niedersachsen kann hier noch mithalten.

Häuslebauer liegen vorn
Bemerkenswert ist, daß Thüringen inzwischen Nordrhein-Westfalen und die westlichen Stadtstaaten ein- oder gar überholt hat. Nach Berechnungen des Verbandes der Privaten Bausparkassen liegt bei der Zahl der bei den privaten Bausparkassen 1995 neu abgeschlossenen Bausparverträgen Baden-Württemberg klar vorne. Auch wenn man die Einzahlungen auf Bausparkonten bei privaten Bausparkassen als Maßstab nehme, weise BadenWürttemberg mit 467 DM je Einwohner die höchste Quote auf.
Wie starkt die Bauspartätigkeit mit der Bildung von Wohneigentum verknüpft sei, zeige nach Ansicht des Verbandes der Vergleich mit den Wohneigentumsquoten: Deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 38,9 Prozent liege der Anteil der Haushalte, die über selbstgenutztes Wohneigentum verfügten, in den Ländern Saarland mit 57,8 Prozent, Rheinland-Pfalz mit 52,9 Prozent, Baden-Württemberg mit 47,9 Prozent und Bayern mit 47 Prozent; einziges norddeutsches Bundesland, das eine ähnlich hohe Quote aufweise, sei Niedersachsen mit 48,2 Prozent. Auch in der Bausparstatistik liege Niedersachsen immerhin an sechster Stelle. Weit abgeschlagen auch hier: Hamburg und Berlin mit Wohneigentumsquoten von 19,2 Prozent beziehungsweise zehn Prozent. EB

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