ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPraxis Computer 5/2003Datenschutz im Bereich mobiler Kommunikation

Supplement: Praxis Computer

Datenschutz im Bereich mobiler Kommunikation

Dtsch Arztebl 2003; 100(45): [15]

Krüger-Brand, Heike E.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Auf dem 12. Wiesbadener Forum für Datenschutz ging es um die Sicherheitsrisiken mobiler Kommunikationstechniken wie GSM, GPRS, UMTS und WLAN und mögliche Lösungsansätze. Prof. Dr. Friedrich von Zezschwitz, der hessische Datenschutzbeauftragte (www.datenschutz.hessen.de) wies darauf hin, dass mit den Funknetzen völlig neue Gefahren entständen. Ungeschützte Funknetze seien beliebig abgreifbar. Dennoch herrsche gerade hier eine „eigenartige Nachlässigkeit“, denn die Nutzung nehme zu, aber Sicherheitsvorkehrungen würden häufig unterlassen. Es gebe kein ausreichendes Bewusstsein bei den Nutzern und auch keine Warnhinweise seitens der Hersteller und Anbieter über das Gefahrenpotenzial und vorhandene Sicherheitslücken.
Die grundsätzlichen Sicherheitsprobleme sind das Abhören von Funkverbindungen, das Einschleusen von Daten in Netze und das Erstellen von Nutzerprofilen. WLAN sei trotz der integrierten Sicherheitsdienste ein unsicheres Netz, erläuterte Prof. Dr. Claudia Eckert von der Technischen Universität Darmstadt. Für die Übermittlung sensibler Daten, wie beispielsweise die Nutzung von WLAN in der Arztpraxis oder im Krankenhaus, seien deshalb zusätzliche Schutzvorkehrungen erforderlich. Hierzu gehören zum Beispiel Ende-zu-Ende-Verschlüsselung per VPN (Virtual Private Network) und der Einsatz von Firewalls. KBr
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema