Supplement: Praxis Computer

Netzwerk für die Augenchirurgie

Dtsch Arztebl 2003; 100(45): [27]

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Sechs ambulante ophthalmochirurgische Zentren haben sich im OcuNet (www.ocunet.de) zusammengeschlossen, um die Qualität in der Patientenversorgung zu optimieren und ihre Kompetenzen zu bündeln. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um überregional im Wettbewerb zu bestehen. Der Verbund sieht sich als Alternative zu den etablierten Versorgungsformen in der ambulanten Medizin und will nicht nur die Vernetzung untereinander, sondern auch mit den kooperierenden Augenärzten weiter ausbauen. Mit Letzteren sind die OcuNet-Zentren über ein EDV-Netz verbunden, um Qualitätsdaten über Operationen und Eingriffe auszutauschen. Die Augenärzte übernehmen auch die prä- und postoperative Betreuung der Patienten. Die erhobenen Daten gehen über den Bundesstandard für stationäre Eingriffe hinaus. Mittelfristig sollen zusätzlich zur Phakoemulsifikation noch weitere Operationsarten integriert werden.
Das EDV-Netz ist die Basis für die permanente Qualitätskontrolle und die Dokumentation des Qualitätsstandards innerhalb des Verbundes. Künftig wollen sich sämtliche OcuNet-Gemeinschaftspraxen zertifizieren lassen. Zurzeit wird in den Zentren ein Zehntel aller intraokularen Eingriffe Deutschlands durchgeführt. Damit gehören sie zu den größten ophthalmochirurgischen Einrichtungen, in denen nahezu 400 Personen arbeiten, darunter 44 Fachärzte und 22 Weiterbildungsassistenten. Jeder Operateur hat sich auf ein Gebiet, wie die Operation des Grauen Stars, die Laserchirurgie oder die Augenmuskeloperation, spezialisiert. Die Zentren sind selbst finanzierte mittelständische Unternehmen und agieren als juristische Personen. EB
Informationen: OcuNet GmbH & Co. KG i. Gr., Charlottenstraße 58, 40210 Düsseldorf, Telefon: 02 11/1 79 32 66, Fax: 1 79 32 67, E-Mail: zentrale@ocunet.de
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