ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2003Praxisgebühr: Eine etwas andere Sicht - Selbstbeteiligung ist super

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Praxisgebühr: Eine etwas andere Sicht - Selbstbeteiligung ist super

Dtsch Arztebl 2003; 100(45): A-2936

Machens, Roman

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LNSLNS Mein Aufruf an alle Kollegen: Sprechen wir konsequent nur noch von der Selbstbeteiligung am Arzthonorar. Schreiben Sie Ihrer Lokalzeitung, wie viel Prozent diese Selbstbeteiligung an Ihrem Honorar ausmacht. Sprechen Sie nie mehr von „Praxisgebühr“, um die Suggestion frühzeitig auszumerzen, irgendeine Arztpraxis bekäme eine zusätzliche Gebühr. Ich bin sehr für diese Selbstbeteiligung, sie verbessert meinen Cashflow. Ich bekomme sowieso von sehr vielen Kassenpatienten Honorare für Selbstzahlerleistungen – gerne, zügig und dankbar bezahlt, meist über Bankeinzug. Wenn die Ärzteschaft die völlig neue Fähigkeit entwickelt, erfolgreich und unbürokratisch 25 % ihres Honorars von einem zufriedenen Patienten direkt zu kassieren, können später auch 100 % des bisherigen Honorars kassiert werden. Die Abschaffung der KVen droht in Kürze. Das haben die KVen sich und uns durch ihre Arbeit vorbei am zahlenden Kunden – dem niedergelassenen Arzt – eingebrockt.
Dr. med. Roman Machens, Vertragsärztliche Bundesvereinigung, Leukstraße 12, 84028 Landshut
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