ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2003Gesundheitsreform: Entschuldigung

BRIEFE

Gesundheitsreform: Entschuldigung

Dtsch Arztebl 2003; 100(45): A-2937 / B-2435 / C-2287

Arnold, Dietmar

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LNSLNS Liebe westdeutsche Kollegen, ich möchte mich im Namen sicher nicht aller, aber immer noch vieler ostdeutscher Ärzte für den Beitrag von Herrn Prof. Stosiek bei Ihnen entschuldigen. Trotz aller Probleme des deutschen Gesundheitswesens, deren Ursache m. E. zuallerletzt die sog. Leistungserbringer sind, sind sehr viele von uns mit dem vor 13 Jahren stattgefundenen Systemwechsel nach wie vor zufrieden.
Die Anhäufung von wahren, unwahren und nicht nachprüfbaren Behauptungen des Autors gipfelt in der abschließenden Erkenntnis, dass die Abschaffung von „Schnelligkeit und Fleiß“ der Leistungserbringer die Rettung des Gesundheitssystems ermöglicht. Nochmals Entschuldigung!!!
Ich möchte mit einem alten DDR-Witz meine kurze Erwiderung beenden:
Anfrage an Sender Eriwan: „Kann man in der Schweiz den Sozialismus einführen?“ Antwort: „Im Prinzip ja, aber warum sollte man ein hoch entwickeltes Industrieland zerstören?“
Nach meinen Internetrecherchen zum Autor des Beitrags ist Prof. Stosiek Gastdozent an der Medizinischen Universität Eriwan. Er sollte sich bei den Redakteuren des legendären Senders die betriebs- und volkswirtschaftlichen Grundlagen ihrer Antwort erklären lassen.
Dr. med. Dietmar Arnold,
Robert-Koch-Straße 3, 09366 Stollberg
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