ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2003Deutsche Ärzteversicherung: Police für junge Ärzte

Versicherungen

Deutsche Ärzteversicherung: Police für junge Ärzte

Dtsch Arztebl 2003; 100(45): [61]

rco

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Als Autofahrer, in der Freizeit, beim Sport oder im Urlaub: Die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu werden, ist allgegenwärtig. Um gegen die finanziellen Risiken abgesichert zu sein, ist eine private Unfallversicherung ratsam. Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung gilt die private rund um die Uhr, in der Freizeit und weltweit. Zudem leistet die gesetzliche Unfallversicherung erst ab einem Invaliditätsgrad von 20 Prozent, die private bereits ab einem Prozent. Auch bietet die gesetzliche keine Kapitalzahlung wie die private.
Eine private Unfallversicherung ist auch für angehende Ärzte eine sinnvolle Police. Sie sorgt dafür, dass sowohl die berufliche als auch wirtschaftliche Zukunft weniger gefährdet ist. Jüngere Menschen haben ein höheres Risiko, durch einen Unfall verletzt zu werden, als ältere. Um den weniger üppigen Geldbeutel junger Leute nicht übermäßig zu strapazieren, hat die Deutsche Ärzteversicherung eine Unfallversicherung für Medizinstudenten und Ärzte im Praktikum entwickelt. Wer Mitglied im Hartmannbund ist, zahlt etwas weniger. Die Ärzteversicherung will mit dieser Police zunächst eine Grundabsicherung erreichen, die später für das Praktische Jahr und die AiP-Zeit darüber hinausgehende Leistungsmerkmale aufweist.
Das Angebot im Einzelnen: Bei Medizinstudenten bis zum Physikum ist eine Summe von 50 000 Euro im Falle der Invalidität abgesichert. Die Hinterbliebenen sind bei Unfalltod mit 2 500 Euro abgesichert. Für Medizinstudenten in den klinischen Semestern gelten die gleichen Konditionen. Allerdings kommt die Infektions- und Röntgenklausel hinzu, weil ein zusätzliches Risiko durch erhöhte Ansteckungsgefahren besteht. In der nächsten Stufe wächst der Versicherungsschutz. Er wird erweitert vom Medizinstudenten auf das Praktische Jahr. Zu den oben genannten Leistungen wird bei einem Invaliditätsgrad von 90 Prozent die doppelte Entschädigungsleistung gezahlt. So werden aus den anfänglichen 50 000 Euro bei Vollinvalidität 100 000 Euro. Die letzte Stufe ist die des Arztes im Praktikum (AiP). Hier gilt bereits die verbesserte Gliedertaxe. Der Verlust einer Hand bedeutet bereits 100 Prozent Bewertung. Die „normale2“ Gliedertaxe bewertet die verlorene Hand nur mit 55 Prozent. rco
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema