ArchivDeutsches Ärzteblatt PP11/2003BKK-Bundesverband: 8,8 Milliarden Euro für den RSA

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BKK-Bundesverband: 8,8 Milliarden Euro für den RSA

PP 2, Ausgabe November 2003, Seite 485

Maus, Josef

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Inzwischen zahlt jeder Versicherte der Betriebskrankenkassen 871 Euro in den Finanzausgleich.

Die Betriebskrankenkassen (BKK) zahlen deutlich mehr Geld in den Risiko­struk­tur­aus­gleich (RSA) der gesetzlichen Krankenkassen ein als alle anderen Kassenarten. Nach einer aktuellen Hochrechnung des BKK-Bundesverbandes werden es im laufenden Jahr rund 8,8 Milliarden Euro sein. Der Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen liegt im Jahr 2003 voraussichtlich bei 14,6 Milliarden Euro. 1995 waren es noch 8,8 Milliarden Euro.
Entsprechend stark gestiegen sind nach Angaben der Betriebskrankenkassen die Mittel, die jeder BKK-Versicherte für den RSA aufbringen muss: 1995 entfielen 138 Euro auf jedes BKK-Mitglied, im Jahr 2003 werden es 817 Euro sein. Ohne die Zahlungen in den Riskostrukturausgleich läge der durchschnittliche Beitragssatz der 253 Betriebskrankenkassen bei rund 10 Prozent. Aktuell sind es hingegen 13,7 Prozent.
Dennoch verzeichneten die Betriebskrankenkassen auch in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Mitgliederzuwachs um rund 6,5 Prozent (630 000 Versicherte). Sorgen bereitet dem BKK-Bundesverband unterdessen der Mitgliederschwund in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV). In der ersten Jahreshälfte 2003 sind der GKV 334 000 Mitglieder verloren gegangen. Der überwiegende Teil davon dürfte in die private Kran­ken­ver­siche­rung gewechselt sein. JM
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