ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1996Kinder, Schüler, Studenten: Monatsrente bis zu 1 652 DM

VARIA: Wirtschaft - Versicherungen

Kinder, Schüler, Studenten: Monatsrente bis zu 1 652 DM

Dtsch Arztebl 1996; 93(46): [39]

Büser, Wolfgang

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Kinder sind gesetzlich unfallversichert, wenn ihnen während des Aufenthalts im Kindergarten etwas zustößt – oder auf dem Hin- beziehungsweise Rückweg. Dasselbe gilt für Schüler allgemeinbildender Schulen, ferner für Studenten an Universitäten oder Fachhochschulen. Die Beiträge dafür trägt der Staat. Zuständig für die Versicherung sind die "Gemeinde-Unfallversicherungen" der Bundesländer oder Städte.
Bezahlt wird alles, was für "die Wiederherstellung der Gesundheit" erforderlich ist. In schweren Fällen wird eine Rente fällig. Sie beträgt – je nach dem Grad der Erwerbsminderung, dem Alter (und je nach Bundesland) – zwischen 117 und 1 652 DM monatlich.
Freizeitunfälle sind nicht eingeschlossen; sie können durch eine private Unfallversicherung abgedeckt werden. Sie zahlt für jeden bleibenden Schaden – auch für solche Schäden, die zugleich eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung auslösen. Dieser Zusatzschutz ist allerdings – anders als der der gesetzlichen Unfallversicherung – nicht kostenlos zu erlangen. Doch gehört diese Vorsorgemaßnahme zu den preisgünstigsten. Schon für einen Monatsbeitrag von etwa zehn DM beträgt in der Kinderunfallversicherung die Versicherungssumme, die bei Vollinvalidität ausgezahlt wird, rund 200 000 DM. Mitversichert sind bei Kindern bis zehn Jahre auch Vergiftungen, die zu einer dauernden Behinderung führen.
Stets zahlt die private Unfallversicherung ihre vertraglich vereinbarten Leistungen zusätzlich zu anderen gesetzlichen oder privaten Entschädigungen – auch wenn ein anderer den Unfall zu verantworten hat und für die finanziellen Folgen einschließlich Schmerzensgeld haften muß. Wolfgang Büser
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema