ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1996Aufklärungs-Kampagne wird fortgesetzt

VARIA: Wirtschaft - Versicherungen

Aufklärungs-Kampagne wird fortgesetzt

Dtsch Arztebl 1996; 93(46): [39]

Clade, Harald

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LNSLNS Mit neuen Anzeigen setzt der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung e.V. (PKV) seine Informations- und Aufklärungskampagne für Versicherte fort. Gegen die ursprüngliche Anzeigenkampagne hatte der Bund der Versicherten e.V., Hamburg, eine einstweilige Verfügung erwirkt. Wie der Bund der Versicherten dem Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung vorhielt, handele es sich bei den verbreiteten Slogans und Botschaften um eine "Mogel-Packung". Sowohl die private Krankheitskostenversicherung (Vollversicherung) als auch die Beitragssicherungsprogramme der PKV seien "unseriös" kalkuliert und deswegen im Vergleich zur gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung wettbewerbswidrig. Dagegen steht der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung auf dem Standpunkt, lediglich über die unterschiedlichen Finanzierungsverfahren und die typische Funktionsweise der PKV informiert zu haben. Der Bund der Versicherten, der schon wiederholt Auseinandersetzungen mit dem PKV-Verband hatte, habe einseitig die Interessen der gesetzlichen Versicherung verfochten, obwohl er in der Klageschrift einräumt, daß der Beitrag in der gesetzlichen Versicherung in Extremfällen tatsächlich schneller steigen könne als die Prämien in der PKV. Inzwischen hat der PKV-Verband seine Informationskampagne wie geplant fortgesetzt.
HC
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