ArchivDeutsches Ärzteblatt PP11/2003Psychotherapie: Standesdünkel
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LNSLNS . . Glücklicherweise habe ich in fast 20-jähriger Zusammenarbeit mit Ärzten und in der Ausbildung von Ärzten genügend ebenso selbstbewusste wie selbstkritische Mediziner erlebt, um das polarisierende „Wir Ärzte – Ihr Nicht-Ärzte“ (heute: Ihr psychologischen Psychotherapeuten) wenigstens in ersten Schritten zu überwinden. Wer die tatsächlichen Ausbildungsstandards und -inhalte der in Deutschland tätigen ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten kennt, wer selbst Ärzte in Psychotherapie weiterbildet und an der Weiterbildung von Psychologischen Psychotherapeuten teilgenommen hat oder wer einfach mal ein paar Patienten nach ihren realen Erfahrungen befragt, wird in den von Herrn Niklas genannten „Sachverhalten“ und dem hieraus abgeleiteten „Selbstverständnis“ tatsächlich eine klare „Positionierung“ wiederfinden: weit im Abseits grandiosen Standesdünkels.
Gernod Pfeiffer, Peter-Scherer-Straße 6, 65366 Geisenheim

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