ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2003Nordrhein: „Haus der Ärzteschaft“ eröffnet

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Nordrhein: „Haus der Ärzteschaft“ eröffnet

Dtsch Arztebl 2003; 100(46): A-2977 / B-2473 / C-2317

JB

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Festakt in Düsseldorf: Hoppe, Schiefer, Fischer und Hansen (v. l.) Foto: bre/ÄkNo
Festakt in Düsseldorf: Hoppe, Schiefer, Fischer und Hansen (v. l.) Foto: bre/ÄkNo
Ärztliche Selbstverwaltung unter einem Dach

Mit einem Festakt hat die ärztliche Selbstverwaltung im Landesteil Nordrhein am 5. November ihr neues Gebäude in Düsseldorf eröffnet. Die rund 850 Mitarbeiter der Ärztekammer Nordrhein, der Haupt- und Bezirksstelle Düsseldorf der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein, der Nordrheinischen Ärzteversorgung und der Nordrheinischen Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung arbeiten nun unter einem Dach. Bislang waren die Institutionen an vier verschiedenen Standorten in Düsseldorf ansässig.
Das „Haus der Ärzteschaft“ soll als Dienstleistungsplattform für die nordrheinische Ärzteschaft und als Kompetenzzentrum im Gesundheitswesen dienen. „Die Vision von einer Ärzteschaft, die trotz aller inneren Spannungsfelder die Kraft zum gemeinsamen Handeln aufbringt, hat hier eine sichtbare Gestalt angenommen“, sagte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, bei der Eröffnungsfeier. Neben dem Willen zu stärkerer Kooperation seien vor allem wirtschaftliche Gründe für den gemeinsamen Neubau verantwortlich gewesen. „Die Synergieeffekte, die zum Beispiel durch die gemeinsame Nutzung und Bewirtschaftung von Sitzungs- und Konferenzräumen sowie einer Kantine entstehen, dienen diesem Ziel der Sparsamkeit“, so Hoppe. Der Vorsitzende der KV Nordrhein, Dr. Leonhard Hansen, ergänzte: „Unsere Mitglieder, die den Bau des Hauses mitfinanziert haben, können künftig den Vorteil kurzer Wege zu kompetentem Service nutzen, den sie hier gebündelt vorfinden.“
Die Baukosten belaufen sich auf rund 93 Millionen Euro. Am Eröffnungstag informierten sich auch die nordrhein-westfälische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Birgit Fischer sowie die Bürgermeisterin der Stadt Düsseldorf, Ursula Schiefer, über die Architektur und die künftige Nutzung des Neubaus. JB
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