ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2003medizin heute: Mehrfach im Wartezimmer

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medizin heute: Mehrfach im Wartezimmer

Dtsch Arztebl 2003; 100(46): A-2978

Merten, Martina

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Mit der Initiative „Lesen, Reden, Handeln“ werben der Deutsche Ärzte-Verlag und die Kassenärztliche Bundesvereinigung für die Patientenzeitschrift „medizin heute“.

Eine Flut von Gesundheitsinformationen prasselt heutzutage auf den Patienten ein – einen Überblick darüber zu behalten, welche der unzähligen Ernährungs-, Fitness- und Diättipps verschiedener Zeitschriften seriös sind, fällt immer schwerer. Zunehmend undurchsichtiger wird auch, welche gesundheitspolitischen Veränderungen wirklich auf den Patienten zukommen und was sie ihren Arzt eigentlich fragen sollten. Medizin heute, die einzige Gesundheits-Zeitschrift der Ärzte im Kontakt zu ihren Patienten, bietet Informationen über alle Fragen der Medizin, Gesundheit und der Gesundheitspolitik. Eine Zeitschrift, so befanden der Deutsche Ärzte-Verlag, die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein (KVNo) und Westfalen Lippe, die möglichst vielen Patienten im Wartezimmer zugänglich sein sollte. Nicht wie bisher wegen nur einer Ausgabe, die dem Deutschen Ärzteblatt beigelegt ist, nur einigen wenigen. Nur so könnte bestmögliche, unabhängige gesundheitsbezogene Information immer mehr Patienten erreichen.
Ergebnis der gemeinsamen Überlegungen war die Initiative „Reden, Lesen, Handeln“, in deren Rahmen unter allen Ärzten in einem Internet-Mailing für den Mehrfachbezug von medizin heute zu besonders günstigen Konditionen geworben wird. Die Lektüre der Zeitschrift, die einmal monatlich im 54. Jahrgang erscheint, biete sowohl Vorteile für den Patienten als auch für den Arzt, so der Tenor der Broschüre, die dem Mailing angehängt ist: Zunächst kläre es den Patienten über die besondere Problematik des ärztlichen Berufs auf. Dadurch werde Verständnis beim Patienten für die Handlungen des Arztes geschaffen und den oftmals negativen Berichten in den Medien entgegengehalten. Darüber hinaus entlaste die verstärkte Präsenz von medizin heute im Wartezimmer den Arzt dadurch, dass der Patient über viele Themen viel besser informiert sei und bei der Behandlung gezieltere Fragen stellen könne. Der Service-Bereich in medizin heute trage außerdem zu einer bewussten Lebensweise des Patienten bei und fördere ärztliche Therapiemaßnahmen. Nicht zuletzt eigne sich medizin heute sehr gut für das Wartezimmer, weil der Patient nicht nur eine Vielzahl von unterhaltenden Informationen bekomme, sondern auch vom Warten und seiner Krankheit abgelenkt werde. Alles in allem, so der KBV-Vorsitzende Dr. med. Manfred Richter-Reichhelm in der Broschüre, sei medizin heute eine „wichtige Hilfestellung rund um die Gesundheit“, die, wie der Vorsitzende der KVNo, Dr. med. Leonard Hansen, ergänzt, dazu beiträgt, „Fakten statt Fiktion“ öffentlich zu machen und „Halbwahrheiten zu entlarven“.
Nach Ansicht von medizin- heute-Chefredakteur Johann Friedrich Jeurink hebt sich die Zeitschrift besonders dadurch von anderen Gesundheitsmagazinen ab, dass es gesundheitspolitische Inhalte und Informationen über Gesundheitsthemen für den Laien gut lesbar aufbereite. Dabei lege die Redaktion großen Wert darauf, dass die Informationen seriös und die Inhalte anspruchsvoll blieben. Feste Rubriken wie Ratgeber, Haut- und Körperpflege-Tipps, Fitness-Tipps, die Bücherkiste und Kinderseiten dienten dem Leser als Wiedererkennungswert. Die meisten medizin-heute-Ausgaben bestehen zu 20 Prozent aus politischen Beiträgen, zu einem Drittel aus Gesundheitsthemen und zu etwa 40 Prozent aus Service- und Unterhaltungsseiten. Im aktuellen Novemberheft werden Themen wie die Arztzahlentwicklung, Prävention beim Augenarzt, Genussmittel und Serviceangebote für Wellness und Fitness behandelt. Fragen zur Praxisgebühr beantwortet der KBV-Vorsitzende Richter-Reichhelm.
Jeder, der sich für den Mehrfachbezug von medizin heute entscheidet, kann seine Bestellungen über eine Antwortkarte aufgeben, die dem Mailing beigefügt ist. Über die kommenden Inhalte der medizin-heute-Ausgaben informiert eine Vorschau auf der Homepage des Deutschen Ärzte-Verlags unter www.aerzteverlag.de. Martina Merten
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