ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2003Blindheit bei Kindern oft nicht verhinderbar

MEDIZIN: Referiert

Blindheit bei Kindern oft nicht verhinderbar

Dtsch Arztebl 2003; 100(46): A-3030 / B-2516 / C-2358

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LNSLNS In Großbritannien sind 5,9 von 10 000 Kindern bis 16 Jahre blind oder schwer sehbehindert. Die höchste jährliche Inzidenz wurde mit 4 Fällen bei 10 000 Kindern im ersten Lebensjahr festgestellt. Behandelbare oder vermeidbare Erkrankungen wie ein kongenitaler Katarakt, Ophthalmia neonatorum oder die Embryopathia rubeolosa wurden im Beobachtungsjahr 2000 seltener festgestellt als in vorhergehenden Untersuchungen. Im Gegensatz dazu nahm die Inzidenz aufgrund zerebraler Ursachen, hereditärer retinaler Dystrophien oder wegen einer Atrophie oder Hypoplasie des optischen Nerves zu. Das festgestellte Spektrum von Erkrankungen führen die Autoren auf eine höhere Inzidenz von Kindern, die mit einem geringen Geburtsgewicht zur Welt kommen, auf entsprechende Krankheitsprädispositionen, die in bestimmten Ethnien häufiger anzutreffen sind, und auf sozioökonomische Deprivation zurück. me

Rahi JS, Cable N on behalf of the British Childhood Visual Impairment Study Group: Severe visual impairment and blindness in children in the UK. Lancet 2003; 362: 1359–1365.
Dr. Jugnoo S. Rahi, Centre for Paediatric Epidemiology and Biostatistics, Institute of Child Health, 30 Guilford Street, London WC1N 1EH, England.

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