ArchivDeutsches Ärzteblatt47/1996Herzchirurgie: Ergänzung

SPEKTRUM: Leserbriefe

Herzchirurgie: Ergänzung

Kalmar, K.

Zu dem Beitrag "Kaum noch Kapazitätsengpässe" von Dr. rer. pol. Harald Clade in Heft 37/1996
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LNSLNS Herr Clade hat den 8. Bericht des Krankenhausausschusses der AGLMB zur Situation der Herzchirurgie 1995 in Deutschland, der von Herrn Dr. Bruckenberger verfaßt ist, kurz zusammengefaßt dargestellt. Als Quelle wird auch korrekt der 8. Bericht angegeben.
Leider wird nicht erwähnt, daß die herzchirurgischen Zahlen in diesem Bericht im Rahmen der seit 1978 erfolgten jährlichen Datenerhebung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie erhoben und von der Kommission der Gesellschaft Herrn Dr. Bruckenberger zur Verfügung gestellt werden. Im übrigen erfolgt auch seit 1980 jährlich eine Veröffentlichung der Jahresleistung der deutschen herzchirurgischen Zentren, aufgeschlüsselt nach Diagnosen und mit Angabe der Sterblichkeiten. Die letzte Veröffentlichung (Cardiac Surgery in Germany during 1995) ist in The Thoracic and Cardiovascular Surgeon 44 (1996) erschienen.
Prof. Dr. med. Kalmar, Universitäts-Krankenhaus Eppendorf, Chirurgische Klinik, Martinistraße 52, 20246 Hamburg


Der "Bericht zur Situation der Herzchirurgie 1995 in Deutschland" ist ein offizieller Bericht der Arbeitsgemeinschaft der Leitenden Medizinalbeamtinnen und Medizinalbeamten (AGLMB) der Länder zur Situation der Herzchirurgie. Er wird für Zwecke der Krankenhausplanung und der Gesundheitsberichterstattung jährlich seit 1988 erstellt. Die verwendeten Daten stammen vom Statistischen Bundesamt (Morbidität und Mortalität), von selbständigen Länderumfragen der AGLMB (Kardiologie) und einer vereinbarten gemeinsamen Datenerhebung der AGLMB und der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. Die Verwendung der Daten erfolgt stets mit Quellenangabe. Die Datenerfassung für die Herzchirurgie erfolgt gemeinsam, um erstens den Erhebungsaufwand zu reduzieren und zweitens abweichende Ergebnisse als Folge einer getrennten Datenerhebung zu vermeiden. DÄ

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