ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2003Arzthelferinnen: Jetzt noch sparen mit der „Gesundheitsrente“

VARIA: Wirtschaft

Arzthelferinnen: Jetzt noch sparen mit der „Gesundheitsrente“

Dtsch Arztebl 2003; 100(46): A-3045

EB

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LNSLNS Jeder Arbeitnehmer hat seit 2002 das Recht, Teile seines Gehalts im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge in eine Rentenversicherung umzuwandeln. Speziell für Arzthelferinnen haben die Tarifparteien der Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit der Deutschen Ärzteversicherung, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank und der Pro bAV Pensionskasse einen Kooperationsvertrag nach dem Riester-Renten-Modell geschlossen, der eine reibungslose Durchführung der Entgeltumwandlung ermöglichen soll (vgl. DÄ, Heft 45/2002). Diese „Gesundheitsrente“ genannte Pensionskassenlösung verspricht neben der staatlichen Förderung weitere Vorteile wie günstige Prämien durch reduzierte Kosten, eine einfache Verwaltung, keine Kosten für den Arbeitgeber und die Mitnahme der Altersversorgung bei einem Arbeitgeberwechsel.
Ein Rechenbeispiel: Eine 25-jährige Praxismitarbeiterin mit einem jährlichen Bruttoeinkommen von 19 500 Euro zahlt monatlich 80 Euro in die Pensionskasse ein. Dieser Betrag senkt das Bruttoeinkommen und daher die Steuerpflicht und die Sozialversicherungsbeiträge. Daraus ergibt sich eine monatliche Nettobelastung für die Arzthelferin in Höhe von „nur“ 40 Euro. Die „Gesundheitsrente“ sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden, denn umso mehr kann bei den Sozialversicherungsbeiträgen gespart werden.
Die „Gesundheitsrente“ ermöglicht zwei Varianten: einerseits die klassische Rentenversicherung. Dabei gilt für die Sparbeiträge ein garantierter Rechnungszins von 3,25 Prozent. Darüber hinaus werden nicht garantierte zusätzlich erwirtschaftete Überschüsse ausgeschüttet. Andererseits die fondsgebundene Rentenversicherung mit Beitragsgarantie. Bei diesem Produkt werden die Sparbeiträ-
ge in einem Dachfonds der Deutschen Apotheker- und Ärztebank angelegt. Dabei wird garantiert, dass zum Ablauf des Vertrages, also zum vereinbarten Rentenbeginn, mindestens die eingezahlten Beiträge für die Verrentung zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden abhängig von der Fondsentwicklung Überschüsse ausgezahlt.
Im Vergleich bietet die klassische Rentenversicherung eine höhere Garantieleistung. Die fondsgebundene Rentenversicherung mit Beitragsgarantie ermöglicht die Chance auf höhere Ablaufleistungen, hat aber auch das Risiko, dass sich bei negativem Verlauf des Dachfonds nur ein geringer Überschuss ergibt.
Informationen zur Gesundheitsrente sind unter der Hotline 0 18 03/21 22 71, Fax: 02 21/1 48-2 14 42, E-Mail: service@gesundheitsrente.de oder im Internet: www.gesund heitsrente.de zu erhalten. EB
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