ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2003Organhandel: EU-Ausschuss fordert Verbot

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Organhandel: EU-Ausschuss fordert Verbot

Dtsch Arztebl 2003; 100(47): A-3056 / B-2536 / C-2372

JB

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LNSLNS Mehrheit gegen therapeutisches Klonen
Für eine klare Regelung zur freiwilligen unentgeltlichen Organspende sowie ein Verbot des Handels mit unveränderten Zellen und Geweben hat sich der Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments ausgesprochen. Der Ausschuss hat mit großer Mehrheit einen Bericht des deutschen Europaabgeordneten Dr. med. Peter Liese (CDU) zu Qualitäts- und Sicherheitsstandards von Geweben und Zellen angenommen und sich damit gegen den gemeinsamen Standpunkt des Ministerrates vom Sommer 2003 gestellt. Die Parlamentarier plädieren dafür, die Regeln zur Anonymität von Spender und Empfänger strenger zu fassen, als dies der Ministerrat vorsieht. Überdies wollen sie die Transplantation von geklonten Embryonen und daraus gewonnenen Zellen verbieten – sowohl aus ethischen Gründen als auch wegen der damit verbundenen Gesundheitsrisiken.
In Europa gebe es eine klare Mehrheit für ein Verbot des therapeutischen Klonens, kommentierte Liese. JB
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