ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2003Tabakprävention: Be smart – don’t start

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Tabakprävention: Be smart – don’t start

Dtsch Arztebl 2003; 100(47): A-3057 / B-2537 / C-2373

Merten, Martina

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Bereits mit zwölf Jahren starten die meisten „Raucherkarrieren“. Foto: Grabowsky
Bereits mit zwölf Jahren starten die meisten „Raucherkarrieren“. Foto: Grabowsky
An den europäischen Schulen startet zum siebten Mal ein Nichtraucherwettbewerb.
Um die Motivation Jugendlicher zu stärken, mit dem Rauchen gar nicht erst anzufangen, startet am 10. November zum siebten Mal der europaweite Wettbewerb „Be smart – don’t start“ für Schüler der Klassen sechs bis acht. Der Wettbewerb wird unter anderem von der Deutschen Krebshilfe, der Europäischen Kommission, von Krankenkassen, der Deutschen Herzstiftung und der Deutschen Lungenstiftung gefördert. Das Institut für Therapie und Gesund­heits­förder­ung in Kiel (IFT-Nord) organisiert das Projekt.
Im Rahmen des Wettbewerbs verpflichten sich die teilnehmenden Schulklassen dazu, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen. Beginnen innerhalb dieses Zeitraums mehr als zehn Prozent der Schüler mit dem Rauchen, scheidet die Klasse aus dem Wettbewerb aus. Bleiben die Schüler abstinent, haben sie die Chance, Geld- und Sachpreise zu gewinnen.
„Jugendliche beginnen einer aktuellen Studie zufolge mittlerweile bereits im Durchschnitt mit zwölf Jahren zu rauchen“, sagte IFT-Nord-Geschäftsführer Dr. Reiner Hanewinkel. Etwa 40 Prozent der Zwölf- bis 25-Jährigen rauchten gelegentlich oder regelmäßig. Im vergangenen Jahr nahmen europaweit 540 000 Schülerinnen und Schüler, davon 220 000 aus Deutschland, an dem Nichtraucherwettbewerb teil. MM
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