POLITIK

FDP: Weder noch

Dtsch Arztebl 2003; 100(47): A-3072 / B-2552 / C-2384

Merten, Martina

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Weder die Bürgerversicherung noch die Kopfpauschale sei geeignet, die anstehenden Probleme im Gesundheitswesen so zu lösen, dass eine qualitativ gute Gesundheitsversorgung bei zahlbaren Beiträgen auch in ein paar Jahren noch gewährleistet ist, sagt der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Dieter Thomae. Langfristig plädiert die FDP dafür, so steht es in der Positionsschrift des Parteivorsitzenden Guido Westerwelle, die GKV vollständig in private Kran­ken­ver­siche­rungen zu überführen. Die Bürger sollen frei entscheiden können, wo und wie sie sich gegen das Risiko einer Erkrankung versichern. Der Staat müsse außen vor bleiben. Grundvoraussetzung für diese Patientensouveränität sei die Auszahlung des Arbeitgeberanteils als Lohnbestandteil. Dadurch hätten Versicherte mehr Geld, privat vorzusorgen. Als erster Schritt in Richtung Privatisierung sollen gut abgrenzbare Leistungskomplexe, wie zum Beispiel die zahnmedizinische Behandlung, das Krankengeld oder private Unfälle, aus der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung ausgegliedert werden. MM
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