ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2003Neuer Stent schafft direkte Verbindung zum linken Ventrikel

POLITIK: Medizinreport

Neuer Stent schafft direkte Verbindung zum linken Ventrikel

Dtsch Arztebl 2003; 100(47): A-3075 / B-2555 / C-2388

EB

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LNSLNS Die invasive Behandlung der koronaren Herzerkrankung erfolgt durch Ballondilatation und Stentimplantation oder durch herzchirurgische Bypassversorgung. Diese Standardverfahren sind bei älteren Patienten häufig nicht mehr möglich, sodass nach neuen Therapieformen gesucht wird. Der Ventrikulokoronare Stent (VSTENT) könnte diese Lücke schließen. Dabei wird eine 17 bis 28 mm lange direkte Verbindung zwischen der linken Herzkammer und dem betroffenen Herzkranzgefäß hergestellt, sodass das arterielle Blut aus dem Ventrikel in die Koronararterie fließt. Das VSTENT-Verfahren der Firma Percardia wird am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt und im Rahmen einer europäischen Multicenterstudie überprüft. Zur Sicherheit der Patienten wird der neue Stent allerdings nur in eine Koronararterie eingesetzt, wohingegen die anderen Gefäße mit konventionellen Bypässen versorgt werden. EB

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