ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2003Praxisgebühr: Welch ein Aufwand

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Praxisgebühr: Welch ein Aufwand

Dtsch Arztebl 2003; 100(47): A-3086 / B-2564 / C-2395

Clauß, Wolfgang

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LNSLNS Warum muss in Deutschland immer alles so kompliziert sein? Hat sich überhaupt einmal jemand Gedanken gemacht, wie Bargeld (in großen Praxen sicher bis zu 1 000 Euro pro Tag) verwaltet und vor allem sicher deponiert werden kann? Welch ein Aufwand, die täglichen Zahlungseingänge zu überwachen, zu quittieren und säumige Patienten zu mahnen! Diebstahl, Unterschlagung und Ärger sind vorprogrammiert.
Warum nicht folgende Vorgehensweise: Der Patient erwirbt bei seiner Kasse zu den für ihn individuellen Kosten Berechtigungsscheine zum Arztbesuch. Dieser Schein wird bei Inanspruchnahme von den Helferinnen abgestempelt und somit entwertet, unterschrieben und mit Datum versehen. Der Schein könnte somit gleichzeitig als Quittung dienen. Säumige Patienten werden mit der Abrechnung an die Kassen gemeldet, und das Inkassoverfahren wird von dort betrieben. Falls wir Ärzte uns von den Kassen auch noch als Billiginkassobetrieb missbrauchen lassen, sind wir noch dämlicher als erwartet. Wir müssten doch einfach nur endlich einmal NEIN! sagen.
Dr. med. Wolfgang Clauß, Esmarchstraße 42 A, 34121 Kassel
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