ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2003Das Personenlexikon zum Dritten Reich

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Das Personenlexikon zum Dritten Reich

Dtsch Arztebl 2003; 100(47): A-3090 / B-2568 / C-2398

Klee, Ernst

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LNSLNS Biografien
Eliten im NS-Staat
Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945? S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2003, 736 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag, 29,90 €
Für alle diejenigen, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinander setzen wollen, wird dieses Buch schon bald ein unentbehrliches Hilfsmittel sein. Das Lexikon enthält die Kurzbiografien von 4 300 Personen, die als Wissenschaftler, Ärzte, Juristen, Publizisten und als ranghohe NSDAP-, SS-, SA-Angehörige zur Elite im NS-Staat gehörten und/oder an Verbrechen in den Konzentrationslagern und bei den „Euthanasie“-Aktionen beteiligt waren. Besonderen Wert gewinnt das Personenlexikon dadurch, dass Ernst Klee die Lebensläufe über das Jahr 1945 hinaus verfolgt.
Mit seinen Darstellungen zur NS-„Euthanasie“ und zur Rolle der Medizin in der NS-Zeit gehört Klee zu den Wegbereitern einer kritischen Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der deutschen Geschichte. Seinen bisherigen Forschungsschwerpunkten entsprechend sind die Angehörigen des ärztlichen Berufsstandes in dem Personenlexikon besonders gut vertreten. Schon bei einer raschen Durchsicht des Personenlexikons wird deutlich, welch geringe Zahl der Täter und Mitwisser nach 1945 zur Rechenschaft gezogen wurde oder eine wesentliche Beeinträchtigung der weiteren beruflichen Karriere erfahren musste. Thomas Gerst
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