ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2003Gastroskopie hat therapeutische Wirkung bei Dyspepsie

MEDIZIN: Referiert

Gastroskopie hat therapeutische Wirkung bei Dyspepsie

Dtsch Arztebl 2003; 100(47): A-3114 / B-2587 / C-2415

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LNSLNS Bei zwei Drittel aller Menschen, die wegen unklarer Oberbauchbeschwerden (nicht untersuchte Dyspepsie) einer Gastroskopie unterzogen wurden, findet sich ein unauffälliger Schleimhautbefund, sodass die Diagnose funktionelle Dyspepsie gestellt wird.
Die Autoren berichten über eine placebokontrollierte Therapiestudie mit PPI, bei der die Zufriedenheit der Patienten an Hand eines „Severity of Dyspepsia Assessment“ (SDA)-Fragebogens analysiert wurde.
Ergebnis der Studie war, dass bei allen Patienten, bei denen eine Gastroskopie durchgeführt wurde, eine Verbesserung der Zufriedenheit beobachtet wurde, unabhängig vom endoskopischen Befund. Dieser therapeutische Aspekt der Gastroskopie sollte bei allen Therapiestudien, insbesondere bei Patienten mit funktioneller Dyspepsie in die Auswertung der Ergebnisse mit einfließen. w

Rabeneck L, Wristers K, J Soucheck J et al.: Impact of upper endoscopy on satisfaction in patients with previously uninvestigated dyspepsia. Gastrointest Endoscop 2003; 57: 295–299.

Dr. L. Rabeneck, Sunnybrook and Women's College,
HSC, 2075 Bayview Avenue, D 406 Toronto, ON M4N 3M5, Kanada

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