ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2003Frühlockerung von Hüftgelenkendoprothesen: Röntgenkontrolle nicht notwendig

MEDIZIN: Diskussion

Frühlockerung von Hüftgelenkendoprothesen: Röntgenkontrolle nicht notwendig

Dtsch Arztebl 2003; 100(47): A-3115 / B-2588 / C-2416

Beyer, Reiner

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LNSLNS Ich stimme der Äußerung zu, dass Anamnese und klinischer Befund die wesentlichen Kriterien sein sollten,
um eine Lockerung zu erkennen. In diesem Zusammenhang muss aber
die Frage zugelassen werden, warum regelmäßige Röntgenkontrollaufnahmen notwendig sein sollten. Meines Erachtens ergibt sich bei einer Standard-Hüftendoprothese bei anamne-
stisch und klinisch unauffälligen Befunden keine Indikation für eine Röntgenkontrolle, da sich keine klinische Relevanz ergibt und damit die Richtlinien der Strahlenhygiene verletzt werden.
Bei meinen Patienten führe ich regelmäßige Röntgenkontrollen nur bei der Druckscheibenendoprothese durch, da hier tatsächlich auch bei beschwerdefreiem Zustand eine vorzeitige Lockerung der Fixierungsschraube einen Eingriff nach sich zieht.

Dr. med. Reiner Beyer
Hauptstraße 9–11
58332 Schwelm

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