ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2003GKV-Finanzreform: Seehofer stützt CSU-Konzept

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GKV-Finanzreform: Seehofer stützt CSU-Konzept

Dtsch Arztebl 2003; 100(48): A-3132 / B-2604 / C-2432

afp

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Auf CSU-Linie eingeschwenkt: Seehofer plädiert jetzt für Reformen im System. Foto: ddp
Auf CSU-Linie eingeschwenkt: Seehofer plädiert jetzt für Reformen im System. Foto: ddp
Der CSU-Sozialexperte distanziert sich von der Bürgerversicherung.
Horst Seehofer will das von ihm favorisierte Modell einer Bürgerversicherung im Gesundheitswesen „nicht weiter verfolgen“ und unterstützt stattdessen das CSU-Konzept einer Reform des bestehenden Systems der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV).
Der stellvertretende CSU-Vorsitzende sagte in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom 21. November, er habe immer gesagt, wenn es gelinge, innerhalb der GKV eine soziale Fortentwicklung zu gewährleisten, dann akzeptiere er das. Denn so bliebe der soziale Ausgleich zwischen Stark und Schwach, Gesund und Krank sowie Jung und Alt erhalten. Und darauf komme es ihm ganz besonders an.
Das CSU-Reformkonzept für das Gesundheitswesen sieht Seehofer zufolge Einfrieren des Arbeitgeberbeitrags sowie einen stärkeren marktwirtschaftlichen Wettbewerb zwischen den Leistungserbringern vor. Die CSU wolle zudem, dass die Versicherten mehr als bisher ihren Versicherungsschutz auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zuschneiden könnten. Dabei gehe es um mehr Mitwirkungsmöglichkeiten bei den Versicherungskonditionen. afp
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