ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2003Vergangenheit: Vorwürfe entsprechen niemals den Tatsachen

BRIEFE

Vergangenheit: Vorwürfe entsprechen niemals den Tatsachen

Dtsch Arztebl 2003; 100(48): A-3156

Lübbe, Gertrud

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LNSLNS . . Ich (geboren September 1915) habe von März bis Mai 1940 das medizinische Staatsexamen in Jena gemacht, wohl zur gleichen Zeit wie Kollegin Albrecht, und war dann ab Mitte Juni als Assistenzärztin tätig. Wir hatten als junge Ärztinnen ausschließlich den Anweisungen unseres vorgesetzten Stationsarztes ggf. Oberarztes zu folgen, selbst keinerlei Anordnungen oder Anweisungen zu geben und an deren Tätigkeit keine Kritik zu üben. Es ist meines Wissens nach unmöglich, dass Prof. Albrecht gleich nach dem Examen als Volontärin irgendwelche Verantwortung hatte. Eine alte, resolute Oberschwester hatte bei weitem mehr zu sagen als eine junge Assistentin (wie z. B. auch in der Jenaer Uniklinik). Was man Frau Prof. Albrecht in dem Artikel vorwirft, kann in keiner Weise den Tatsachen entsprechen. Dazu kenne ich die damals bestehenden Verhältnisse zu genau. Ich kann aus meiner Situation heraus beschwören, dass die Vorwürfe, die Frau Prof. Albrecht gemacht werden, niemals den Tatsachen entsprechen.
Ich vermute, dass es leider viele Mitmenschen gibt, die es einer Frau nicht gönnen, dass sie zur Professorin, Dekanin usw. aufsteigt.
Dr. med. Gertrud Lübbe, Nagelbachstraße 24, 83734 Hausham
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