ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2003Herzog-Bericht: Warum, Herr Rebscher, falsche Zahlen?

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Herzog-Bericht: Warum, Herr Rebscher, falsche Zahlen?

Dtsch Arztebl 2003; 100(48): A-3158 / B-2630 / C-2456

Meuser, Hans-Peter

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LNSLNS Mit welch unseriösen Rechentricks DAK-Vorstand Rebscher den Kampf gegen Herzogs Kopfpauschalen-Modell führt, zeigt seine Äußerung dpa gegenüber: Für eine vierköpfige Familie mit 3 500 Euro Einkommen würde sich der Beitrag von derzeit 210 Euro auf über 500 Euro mehr als verdoppeln. Der Fehler dieser Rechnung: Er vergleicht den Arbeitnehmerbeitrag einer „Billig-BKK“ (mit Beitragssatz 12 %) mit dem Gesamt-gesundheitsbeitrag nach Herzog, ohne zu berücksichtigen, dass Arbeitnehmer bei Herzog die bisherigen Arbeitgeberanteile ausgezahlt bekommen bzw. der Arbeitgeber sie teilweise zur kompletten Finanzierung des Krankengeldes verwendet. Ein seriöser Vergleich Gesamtbeitrag DAK heute (534 Euro) gegenüber Gesundheitsbeitrag bei Herzog (528 Euro für zwei Erwachsene) zeigt, dass es für diese Familie eben nicht zu einer Verteuerung kommt. „Warum aber die falschen Zahlen?“ hat www.kapiertnix.de Herrn Rebscher gefragt.
Hans-Peter Meuser,
Zum Stadtbad 31, 40764 Langenfeld
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