ArchivDeutsches Ärzteblatt47/1996Ab Januar 1997 gelten neue Festbeträge

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Ab Januar 1997 gelten neue Festbeträge

Korzilius, Heike

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS BONN. Die Spitzenverbände der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung haben Anfang November geltende Festbeträge für Arzneimittel angepaßt sowie weitere Festbeträge der Stufen 1, 2 und 3 festgesetzt. Die neuen Festbetragsgruppen der Stufe 1 (Arzneimittel mit denselben Wirkstoffen) erstrecken sich auf eine Vielzahl von Indikationen. Bei drei Wirkstoffen handelt es sich um zusätzliche Gruppen für bestimmte Darreichungsformen, die bisher nicht festbetragsfähig waren.
In der Stufe 2 (Arzneimittel mit pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen) werden erstmals Festbeträge für die als Malaria- und Rheumamittel eingesetzten Aminochinoline festgelegt. In der Stufe 3 (Arzneimittel mit therapeutisch vergleichbarer Wirkung) werden Festbeträge für die bei Menstruationsstörungen und Gebärmutterschleimhautwucherungen anzuwendenden weiteren Gestagene festgeschrieben.
Die neuen beziehungsweise angepaßten Festbeträge treten am 1. Januar 1997 in Kraft. Alle Wirkstoffe zusammen betreffen 145 Präparate. Den Kassen zufolge liegt das Einsparvolumen der Festbeträge bei rund 50 Millionen DM. Der Umsatz mit festbetragsgebundenen Arzneimitteln belaufe sich auf 19 Milliarden DM. Das entspreche einem Anteil von 60,5 Prozent am Gesamtumsatz und 63,6 Prozent aller Verordnungen des GKVArzneimittelmarktes. HK
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote