VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(48): A-3193 / B-2657 / C-2481

EB

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LNSLNS Michel-Mirowski-Forschungspreis, verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie e.V., Dotation: 10 000 Euro, an zwei Preisträger, und zwar an Dr. med. Christian Butter, Klinik für Kardiologie, Deutsches Herzzentrum Berlin, und Dr. med. Sven Reek, Klinik für Innere Medizin, Universitätsklinikum Magdeburg. Dr. Butter erhielt die Auszeichnung für sein Forschungsprojekt mit dem Titel „Der ICD als Primär- und Sekundärprophylaxe des plötzlichen Herztodes bei Herztransplantationskandidaten: Identifikation von Hochrisikopatienten anhand klinischer und elektrophysiologischer Kriterien“. Dr. Reek erhielt die Auszeichnung für sein Forschungsprojekt mit dem Titel „Noncontact mapping of ventricular tachycardia in a closed-chest animal model of chronic myocardial infarction“.

Aids-Preis 2003 – verliehen während des 9. Deutschen Aids-Kongresses in Hamburg, ausgeschrieben durch die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V., Dotation: 10 000 Euro, gestiftet durch die Firma GlaxoSmithKline, an das Team um Dr. med. Georg Behrens, Abteilung Klinische Immunologie der Medizinischen Hochschule Hannover, zurzeit am Walther und Eliza Hall Institute of Medical Research in Melbourne/Australien tätig.
Das Wissenschaftlerteam untersuchte erstmals Nebenwirkungen der HIV-Therapie. Sie gingen insbesondere der Frage nach: Warum führt die sehr effektive Haart-Therapie bei HIV-Patienten zum Fettabbau?

Allergopharma Award – verliehen durch die Europäische Akademie für Allergologie und Klinische Immunologie, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. med. Peter Hellings, Universitätskrankenhaus Leuven, Belgien. Titel der preisgekrönten Arbeit: „Blockade of CTLA-4 enhances allergic sensitisation and eosinophilic airway inflammation in genetically predisposed mice“.

Wissenschaftspreis Rechtsmedizin – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin e.V., an Dr. rer. nat. Jeannette Edelmann, Universität Leipzig. Anlässlich der diesjährigen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin in Münster hielt sie einen Vortrag zum Thema: „Zum gegenwärtigen Stand der Etablierung und der Anwendung X-chromosomaler Marker in der forensischen Genetik“.

Claudia Kuhli Foto: privat
Claudia Kuhli
Foto: privat
Promotionspreis des Hermann-Wacker-Fonds – verliehen anlässlich der 101. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Ophthalmologie e.V. in Ber-
lin, an Dr. med. Claudia Kuhli (28), Assistenzärztin an der Augenklinik des Universitätsklinikums Frankfurt/Main, für die Arbeit „Untersuchungen zur Bedeutung thrombophiler Gerinnungsstörungen für die Entstehung venöser retinaler Gefäßverschlüsse“.

Seeligerpreis 2003 – verliehen durch die Deutschsprachige Mykologische Gesellschaft e.V., Dotation: 7 670 Euro, an Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Bernhard Hube, Robert Koch-Institut, Berlin, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Verdienste um die medizinische Mykologie.

Förderpreis 2003 – ausgeschrieben durch die Deutsche Gesellschaft für Zytologie, an Dr. med. Andreas O. H. Gerstner, Klinik für Hals-
Nasen-Ohren-Heilkunde/Plastische Operationen, und an Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Attila Tárnok, Herzzentrum Leipzig, beide Universität Leipzig, für ihre Arbeit zum Thema „Laser Scanning Zytometrie – Ihr klinischer Einsatz im Bereich der HNO-Heilkunde“.

Internationaler Schrauzer-Preis für Selenforschung – verliehen während des Kolloquiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Schwerpunktprogramm Selenoproteine, an Dr. Nicolai E. Savaskan, Neuroanatom, und an Dr. Anja U. Bräuer, Neurobiologin, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité). Der Preis ist mit 5 000 Euro dotiert. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Selen vor dem glutamin-induzierten Zelltod schützt, der für Epilepsie und ischämische Hirnschlaganfälle mit verantwortlich ist. Der Preis ist von biosyn Arzneimittel GmbH, Fellbach, gesponsert.

AO-Wissenschaftspreis 2002 – verliehen von der deutschen Sektion der internationalen Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen, an Dr. Dr. med. Thomas Hierl, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universität Leipzig. Ausgezeichnet wurde seine Arbeit im Rahmen des Formel-1-Projektes „Untersuchungen zur Distraktionsosteogenese des Mittelgesichts – Ausgleich von Fehlbildungen im Kiefer-Gesichtsbereich mit nachfolgenden Wachstumsstörungen im Mittelgesichtsbereich und Auswirkungen auf Kaufunktion, Atmung und Ästhetik“. EB
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