ArchivDeutsches Ärzteblatt47/1996Pharmaverband fordert prozentuale Zuzahlung bei Arzneimitteln

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Pharmaverband fordert prozentuale Zuzahlung bei Arzneimitteln

WZ

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LNSLNS TAUTING. In der Regel müssen Patienten für Generika dieselben Zuzahlungen aufbringen wie für teurere Originalpräparate mit der gleichen Wirkung. Dadurch werden Signale in die falsche Richtung gegeben. Diese Auffassung vertrat der Verband Aktiver Pharmaunternehmen (VAP) anläßlich der Anhörung des Bundestagsgesundheitsausschusses zum 1. Neuordnungsgesetz der gesetzlichen Krankenkassen, die Anfang November in Bonn stattfand.
Sinnvoller ist es nach Ansicht des VAP, eine prozentual gestaffelte Zuzahlung, die sich am Preis des verordneten Arzneimittels orientiert, einzuführen. Auf diese Weise könne der Arzt seinem Patienten überall da, wo es medizisch sinnvoll sei, die Verschreibung eines preiswerten Generikums "schmackhafter" machen. Durch die Verschreibung von Generika sind, so der VAP, Einsparungen in Milliardenhöhe möglich. WZ

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