ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2003Seat Cordoba: Spanier mit viel Temperament

VARIA: Auto und Verkehr

Seat Cordoba: Spanier mit viel Temperament

Dtsch Arztebl 2003; 100(49): A-3258 / B-2711

Seidel, Marc

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Flott und durchaus gefällig: Der Seat Cordoba bietet sehr viel Auto fürs Geld.
Flott und durchaus gefällig: Der Seat Cordoba bietet sehr viel Auto fürs Geld.
Der neue Seat Cordoba legt großen Wert auf sein
Äußeres und bietet ein breites Motorenspektrum.

Stufenhecklimousinen sind langweilig und altbacken? Mitnichten. Seat führt mit dem aktuellen Cordoba eindrucksvoll vor, dass es auch anders geht. Sportlich und dynamisch präsentiert sich der ansprechende Spanier, der im Mutterwerk in Martorel gebaut wird.
Der sportliche Charakter beschränkt sich nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild. Auch das Design des Innenraums verdient die Bezeichnung flott. Der Fahrer findet sich im durchdachten Cockpit gut zurecht. Einzig hier dürfte es etwas weniger „Kunststoff-Look“ sein.
Das straffe Fahrwerk, eine exakte Schaltung und die gute Lenkung machen Appetit auf mehr. Wer sich unter den sechs Motoren (drei Benziner, drei Diesel) nicht das kleinste Modell aussucht, wird mit viel Fahrspaß belohnt. Zwar genügt auch die Einsteigerversion mit 47 kW (64 PS), um mit dem
Fotos: Seidel/Werkfoto
Fotos: Seidel/Werkfoto
Cordoba im Verkehr mitzuschwimmen, doch kann das Fahrwerk damit seine sportlichen Qualitäten längst nicht ausspielen. Der 74-kW- (100-PS-)TDI reizt diese Qualitäten da schon deutlich besser aus. Spätestens damit werden auch kurvenreiche Bergstrecken zum Vergnügen.
Dass es sich beim Cordoba trotzdem um eine Limousine handelt, wird beim Blick in den Kofferraum deutlich: 485 Liter Ladevolumen sind selbst bei größeren Fahrzeugen keine Selbstverständlichkeit.
Seat bietet für den Cordoba drei Ausstattungsvarianten an: Stella, Signo und Sport. Den Einstieg bildet die Version Stella, während der Signo bereits ein umfangreiches Paket an Zusatzausstattung mitbringt, wie beispielsweise die elektrisch beheizbaren und von innen einstellbaren Außenspiegel, höhenverstellbare Sitze vorne, Bordcomputer, elektrisch betriebene Seitenfenster vorne und hinten oder die Radioanlage „Alana“ inklusive CD-Spieler.
Für die Sicherheit sorgen vorne Front- und Seitenairbags. Hinten sind auf den Seitenplätzen Kopfstützen und Dreipunktgurte sowie ISOFIX-Kindersitzbefestigungen vorhanden. ABS ist Standard. ESP lässt sich – außer für die kleinste Motorisierung – als Extra ordern.
Preisgünstigstes Modell mit 12 260 Euro ist der Cordoba Stella mit dem 1,4-Liter-Aggregat und einer Leistung von 47 kW (64 PS). Er genügt den Anforderungen der Euro-4- Schadstoffklasse und verbraucht im Schnitt 5,9 Liter Super auf 100 Kilometern. Für die 55-kW-(75-PS-)Variante (1,4 Liter Hubraum) sind mindestens 12 730 Euro fällig. Auch er erfüllt die Euro-4-Norm. Er benötigt 6,4 Liter Super und ist in der Ausstattung Signo auch mit einer 4-Stufen-Automatik lieferbar. Der größte Benziner holt aus 1,4 Litern Hubraum 74 kW (100 PS). Dieser Motor ist ebenfalls schadstoffarm nach Euro 4, nur in den Varianten Signo und Sport lieferbar und kostet ab 14 940 Euro. Auf der 100-Kilometer-Distanz verbraucht er 6,6 Liter. Im Diesellager (alle Euro 3) finden sich ein 1,9-Liter-SDI mit 47 kW (64 PS), ein 1,4-Liter-TDI mit 55 kW (75 PS) sowie zwei 1,9-Liter-TDI mit 74 und 96 kW (100 und 130 PS). Die Preise für diese Motorisierungen bewegen sich zwischen 13 550 und 17 005 Euro, wobei die beiden stärksten Triebwerke nur als Signo oder Sport lieferbar sind. Marc Seidel
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