VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2003; 100(49): A-3263 / B-2715 / C-2535

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Wolfgang Oehmichen Foto: Nicole Trebels
Wolfgang Oehmichen Foto: Nicole Trebels
Dr. med. Wolfgang Oehmichen, Arzt für Pathologie in Mönchengladbach, wurde am 11. November 80 Jahre alt.
Der gebürtige Dresdner begann nach dem Kriegsdienst und der Gefangenschaft (1942 bis 1949) und dem Medizinstudium in Erlangen seine Weiterbildung zum Pathologen in Erlangen, Karlsruhe, Tübingen, Bad Orb und Essen. 1965 gründete er sein Institut für Pathologie in Mönchengladbach-Rheydt, das er bis zum 31. Dezember 1998 geleitet hat.
Oehmichen war über Jahrzehnte ehrenamtlich im Berufsverband Deutscher Pathologen und in der Deutschen Gesellschaft für Pathologie engagiert tätig, zunächst ab 1971 als Landesobmann, von 1982 bis 1998 als Schriftführer des Berufsverbandes, von 1983 bis 2001 als Schatzmeister der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. In diesen Jahren war er auch Mandatsträger der Kammerversammlung Nordrhein, der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KV Nordrhein und des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz des Marburger Bundes. 1987 bis 1991 war Oehmichen Gründungsmitglied der Sektion Pathologie der Union Européenne des Médecins Spécialistes (UEMS). Als Gründungspräsident wurde er 1999 mit der Silbermedaille der UEMS ausgezeichnet. Im Jahr 1993 erhielt Wolfgang Oehmichen als erster „Nicht-Wissenschaftler“ die höchste Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie für seine erfolgreiche berufspolitische Tätigkeit.
Dr. Oehmichen hat sich in seiner 16-jährigen Tätigkeit als Schriftführer des Berufsverbandes und seiner 18-jährigen Tätigkeit als Schatzmeister der Deutschen Gesellschaft für Pathologie mit besonderen diplomatischen Fähigkeiten engagiert und erfolgreich für sein Fachgebiet gearbeitet.

Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Hanjörg Just, von 1978 bis 1999 Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik III (Angiologie und Kardiologie) an der Medizinischen Klinik der Universität Freiburg, wurde am 14. November 70 Jahre alt.
Nach seiner Oberarztzeit an der Universität Mainz wurde Just als erster Ordinarius für Kardiologie an die Universität Freiburg berufen. An dieser Abteilung wurden sowohl grundlagenorientierte als auch direkte, klinische Studien durchgeführt. In beiden Bereichen wurden bahnbrechende Entdeckungen gemacht: In den Grundlagenwissenschaften wurde die endotheliale Dysfunktion in ihren Mechanismen aufgeklärt, zur gleichen Zeit wurde die Monorail-Technik für die Katheter-Ballon-Dilatation entwickelt, auf der auch heute noch alle interventionellen Verfahren aufbauen. Zahlreiche Doktoranden und Habilitanden, die inzwischen Lehrstühle an den Universitäten Frankfurt, Hamburg, Hannover, Göttingen und Mainz übernommen haben, zählen zu seinen Schülern. Als langjähriger Vorsitzender der Ethik-Kommission der Universität Freiburg ist Prof. Just immer noch Leiter dieser Kommission und des von ihm gegründeten Zentrums für Ethik und Recht in der Medizin. EB

Jörg-Erich Speth Foto: privat
Jörg-Erich Speth
Foto: privat
Jörg-Erich Speth, Hauptgeschäftsführer der Ärztekammer Westfalen-Lippe, wurde am 29. November 60 Jahre alt.
Speth wurde in Butzbach, Oberhessen, geboren. Nach abgeschlossener Banklehre studierte er Jura und Betriebswissenschaften in Gießen und Würzburg und legte 1973 sein 2. Juristisches Staatsexamen ab. Ein Jahr später trat er als Justiziar in den Dienst der Ärztekammer-Westfalen-Lippe ein. Seit 1980 ist Speth Hauptgeschäftsführer dieser Ärztekammer.
Sein besonderes Augenmerk gilt der Umsetzung und Entwicklung des Weiterbil-dungsrechts – auch auf Bundesebene. So arbeitet Speth im Ausschuss Weiterbildung der Bundes­ärzte­kammer mit.
Sein Engagement in Finanzfragen spiegelt sich vor allem in seiner langjährigen Tätigkeit bei der mittelfristigen Finanzplanung der Bundes­ärzte­kammer wider.
Speth wirkt in weiteren Gremien auf Bundes- und Landesebene mit, wie zum Beispiel der Arbeitsgemeinschaft der Heilberufskammern und dem Beirat des Zentrums für Telematik im Gesundheitswesen. Als Vorsitzender des Arbeitskreises Datenverarbeitung und Statistik der Bundes­ärzte­kammer treibt er die Entwicklung des elektronischen Heilberufsausweises voran. Speth setzt sich auch für das digitale Büro ein. Sein Ziel ist es, die elektronische Aktenführung mit so wenig Papier wie möglich umzusetzen.
Für sein großes Engagement für die Ärzteschaft erhielt Jörg-Erich Speth 1994 das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft. DÄ
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