ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2003Suizid im Alter: Ursachen wenig bekannt

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Suizid im Alter: Ursachen wenig bekannt

PP 2, Ausgabe Dezember 2003, Seite 532

PB

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LNSLNS Studie zur Alterssuizidalität startet
Jede zweite Frau und jeder dritte Mann, die sich das Leben nehmen, sind älter als 60 Jahre. Die Suizidgefährdung nimmt mit dem Alter zu. Suizidgefährdete ältere Menschen suchten aber nur selten Hilfen in ambulanten Krisendiensten oder psychosozialen Einrichtungen. Darauf wies Prof. Dr. Paul Götze, Leiter des Therapie-Zentrums für Suizidgefährdete (TZS) am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, in einer Pressekonferenz hin. Die Ursachen für die geringe Inanspruchnahme des Versorgungssystems seien weitgehend ebenso unbekannt wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Altersuizidalität. Das TZS will deshalb die seelische Befindlichkeit und aktuelle Lebenssituation suizidaler älterer Menschen erforschen. In der im November startenden 18-monatigen Studie unter der Leitung von Götze werden in verschiedenen Zentren Interviews mit Suizidgefährdeten geführt. Die Studie wird gefördert von der Werner-Otto-Stiftung und der Hinrich-Rave-Stiftung. PB
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