ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2003Lebenszufriedenheit: Vorschlag birgt Gefahr
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LNSLNS . . Mein Mann, Frauenarzt in einer Klinik, und ich kennen uns seit der Tanzschule. Ich habe den beruflichen Werdegang mit all seinen Facetten von Anfang an miterlebt. Als junge Frau mit zwei kleinen Kindern konnte ich nur staunend beobachten, wie bei anderen Leuten ganz selbstverständlich jegliche Feste, Feiertage und Familienereignisse gemeinsam begangen wurden. Trotz Berücksichtigung persönlicher Wünsche lebten wir immer nach dem Dienstplan und öfter auch alleine. In dem Vorschlag der Psychotherapeutin Heidrun Wendel, sich einen eigenen Freundeskreis zu suchen, liegt meiner Ansicht nach auch eine große Gefahr, denn, wenn man lebensfrohe, unbeschwerte, gut aufgelegte Menschen kennen lernt, kann es durchaus dazu kommen, dass der eigene überarbeitete, ständig müde und genervte Partner mehr und mehr unattraktiver wird. Und man ist schneller, als man denkt, „up, up and away!“ . . .
Ingrid Grouls, Wilhelm-Hoegner-Straße 41, 81737 München
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