ArchivDeutsches Ärzteblatt7/1996Rheumatologie: Keil nicht noch tiefer treiben
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LNSLNS . . . Im gleichen Atemzug, in dem ein Orthopäde dieses klassisch orthopädische Thema aufarbeitet, wird die Rheumaorthopädie durch den neuen EBM 1996 wegdefiniert . . . Die Betreuungsziffer für Rheumapatienten, die Ziffer 16, [wird] den internistischen Rheu-matologen zugebilligt, den gleich ausgebildeten orthopädischen Rheumatologen (ebenfalls zwei Jahre Zusatzausbildung und ebenfalls Teilgebietsprüfung vor jeweiliger Ärztekammer) aber untersagt.
Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen: ¿ Korrektur der Ansetzungsmöglichkeit der Ziffer 16 auch für orthopädische Rheumatologen und
À Reform der Weiterbildung zum Rheumatologen, und zwar interdisziplinär: zum Beispiel für Internisten eineinhalb Jahre internistische Rheumatologie und ein halbes Jahr operative Rheumatologie und für Orthopäden eineinhalb Jahre operative und konservative Rheumatologie und ein halbes Jahr internistische Spezialausbildung.
Das ist medizinisch sinnvoll und treibt den Keil zwischen internistischer und operativer Rheumatologie nicht noch tiefer, sondern im Interesse der Patienten entstehen besser ausgebildete Rheumatologen.
Dr. med. Christoph Hansens, Orthopäde und Rheumatologe, Schulstraße 50, 25335 Elmshorn
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