ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2003Medizingeschichte(n): Magische Medizin - Wundheilung

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Medizingeschichte(n): Magische Medizin - Wundheilung

Dtsch Arztebl 2003; 100(50): A-3313 / B-2756 / C-2576

Schott, H.

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LNSLNS Zitat: „Damit und ir den brauch des krauts verstanden, so sollent ir wissen, das in der gestalt gebraucht wird, nemlich man nimpt das kraut und zeuchts durch ein frischen bach, demnach so legt man auf das selbig, das man heilen wil, als lange als einer möcht ein halb ei essen. darnach so vergrabt mans an ein feucht ort, domit das faul werde, so wird der schad gesunt in der selbigen zeit [...] das etlich ein kreuz uber die scheden machen, etlich beten darzu; solchs alles ist von unnöten, gehört nit darzu, dan es ist ein natürliche wirkung do, die das natürlich tut, nit superstitiosisch und zauberisch.“

Theophrast von Hohenheim, genannt Paracelsus: In: Sudhoff Karl: Sämtliche Werke Band 2. S 18. – Paracelsus (1493/94–1541) beschreibt hier im „Herbarius“ (vor 1527) die Anwendung des Flöhkrauts (Persicaria). Wie der Magnet Eisen anziehe, so verhalte sich die Persicaria gegenüber verletztem Fleisch.

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