VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2003; 100(50): A-3334 / B-2774 / C-2594

EB

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LNSLNS GlaxoSmithKline Research & Education Foundation for Cardiovascular Disease Competitive Grant Award – einer von vier international anerkannten Forschungspreisen der GlaxoSmithKline Foundation, verliehen im Rahmen des Kongresses des American College of Cardiology in Chicago, an die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Emmy-Noether-Nachwuchsforschergruppe. Das Preisgeld dient der Förderung der Forschung über zwei Jahre und ist mit 100 000 Dollar dotiert. Die Nachwuchsforschergruppe ist in der Abteilung Kardiologie und Pneumologie (Direktor: Prof. Dr. med. Gerd Hasenfuß) am Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen eingerichtet und wird von Dr. Lars S. Maier geleitet.

Christopher Heeschen Foto: privat
Christopher Heeschen Foto: privat
Hermann-Rein-Preis – verliehen durch die Gesellschaft für Mikrozirkulation und Vaskuläre Biologie e.V., Dotation: 2 000 Euro, gestiftet durch die Firma Servier Deutschland GmbH, an Dr. med. Christopher Heeschen, Abteilung Molekulare Kardiologie, Universitätsklinikum Frankfurt/ Main, in Würdigung seiner Arbeit „Erythropoietin is a potent physiologic stimulus for endothelial progenitor cell mobilization“, erschienen in der Zeitschrift „Blood“, Ausgabe 102, Jahrgang 2003.

Braunschweig-Preis für molekulare Krebstherapie – verliehen an den amerikanischen Krebsforscher Prof. Dr. med. Brian Druker (48), Dotation: 50 000 Euro, für die Erforschung der molekularen Krebstherapie. Vor fünf Jahren identifizierte der Wissenschaftler den Wirkstoff Imatinib gegen die „chronische myeloische Leukämie“ (CML). Imatinib, im Handel als Glivec bekannt, blockiert erstmals gezielt ein Gen, das die unkontrollierte Vermehrung unreifer weißer Blutkörperchen auslöst.
Der Braunschweig-Preis wird seit 1999 alle zwei Jahre für Forschungsprojekte vor allem aus den Natur- und Ingenieurswissenschaften vergeben. Gefordert sind fachübergreifende Produkte oder Verfahren, die zum einen schnell in der Praxis umsetzbar sind, zum anderen die Lebensgrundlagen künftiger Generationen im Blick haben.

Deutscher Aids-Preis – verliehen durch die Deutsche Aids-Gesellschaft beim Aids-Kongress 2003 in Hamburg, Dotation: 15 000 Euro, an die Arbeitsgruppe um Privatdozent Dr. med. Ludger Ständker, IPF PharmaCeuticals GmbH, Institut an der Medizinischen Hochschule Hannover, und an Dr. Jan Münch, Abteilung Virologie des Instituts für Mikrobiologie und Immunologie der Universität Ulm. Aus einer langjährigen Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Frank Kirchhoff und seinen Mitarbeitern wurde auf der Basis einer körpereigenen Substanz ein antiviraler Wirkstoff gegen HIV entwickelt, heißt es in der Laudatio.

Immunologie-Preis – an Priv.-Dozentin Dr. med. Petra Klara Arck (38), Leiterin des Psychoneuro-Immunologischen Arbeitskreises im Biomedizinischen Forschungszentrum der Charité, Campus Virchow-Klinikum zu Berlin, während der Jahrestagung 2003 der American Society for Reproductive Immunology in New Haven/USA.

Richard-Merten-Preis – gestiftet durch die MCS AG, Eltville, mit 5 000 Euro dotiert, an das Wissensnetzwerk evidence.de der Universität Witten/Herdecke (UWH). Dr. Martin Butzlaff, Nikolaus Koneczny, Dr. Horst-Christian Vollmar, Jana Isfort und Bettina Floer von der Medizinischen Fakultät erhielten den Preis im Rahmen des 7. Deutschen Qualitätstages im Gesundheitswesen in Frankfurt/ Main.
Seit 1999 entwickelt das Team wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen für Ärzte. Für Laien „übersetzt“ und verständlich aufbereitet, gibt es die gleichen Empfehlungen unter der Adresse www.Patientenleitlinien.de im Internet. EB
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