ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2003Bekanntmachungen: Änderungen des Bewertungsmaßstabes für vertragsärztliche Leistungen (BMÄ)

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Bekanntmachungen: Änderungen des Bewertungsmaßstabes für vertragsärztliche Leistungen (BMÄ)

Dtsch Arztebl 2003; 100(50): A-3339 / B-2779 / C-2599

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LNSLNS Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, K. d. ö. R., Köln, – einerseits – und der AOK-Bundesverband, K. d. ö. R., Bonn, der Bundesverband der Betriebskrankenkassen, K. d. ö. R., Essen, der Bundesverband der Innungskrankenkassen, K. d. ö. R., Bergisch Gladbach, der Bundesverband der landwirtschaftlichen Krankenkassen, K. d. ö. R., Kassel, die See-Krankenkasse, K. d. ö. R., Hamburg, und die Bundesknappschaft, K. d. ö. R., Bochum – andererseits – vereinbaren auf der Grundlage des § 1 Abs. (2) des Bundesmantelvertrages-Ärzte folgende Änderungen des Bewertungsmaßstabes für vertragsärztliche Leistungen (BMÄ):
Änderungen des Bewertungsmaßstabes für vertragsärztliche Leistungen (BMÄ)


Zu Kapitel U Pauschalerstattungen des BMÄ
5. Pauschalerstattung für Sach- und Dienstleistungen bei Behandlung mit renalen Ersatzverfahren und extrakorporalen Blutreinigungsverfahren

Ergänzung der vertraglichen Anmerkungen hinter Nr. 7269 um einen neuen zweiten Absatz
„Der Nachweis über das Vorliegen eines manifesten behandlungspflichtigen Diabetes mellitus erfolgt durch die einmalige Angabe des diagnosebegründenden Nüchternblutglukosewertes (über 110 mg/dl im kapillären Vollblut oder über 126 mg/dl im venösen Plasma) an die zuständige Kassenärztliche Vereinigung.“
(Gültig ab 1. Juli 2003)
Die Arbeitsgemeinschaft der Ärzte/Ersatzkassen gemäß § 50 des Bundesmantelvertrages hat in der 208. Sitzung (schriftliche Beschlussfassung) den nachfolgenden Beschluss Nr. 867 zur Änderung bzw. Ergänzung der E-GO gefasst. Dieser Beschluss wird um die nachfolgende Änderung ergänzt.
B 876. 208. Sitzung der AG Ärzte/Ersatzkassen
Schriftliche Beschlussfassung 867. Zu vertraglichen Vereinbarungen zur Abrechnung von Leistungen nach der E-GO
Die Arbeitsgemeinschaft beschließt:
Änderungen von Pauschalerstattungen Kapitel U

5. Pauschalerstattung für Sach- und Dienstleistungen bei Behandlung mit renalen Ersatzverfahren und extrakorporalen Blutreinigungsverfahren

Ergänzung der vertraglichen Anmerkungen hinter Nr. 7269 um einen neuen zweiten Absatz
„Der Nachweis über das Vorliegen eines manifesten behandlungspflichtigen Diabetes mellitus erfolgt durch die einmalige Angabe des diagnosebegründenden Nüchternblutglukosewertes (über 110 mg/dl im kapillären Vollblut oder über 126 mg/dl im venösen Plasma) an die zuständige Kassenärztliche Vereinigung.“
(Gültig ab 1. Juli 2003)

Die Spitzenverbände der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung haben die Vereinbarung zur Umsetzung der Differenzierung der Sachkostenpauschalen für Dialysebehandlungen wie folgt geändert bzw. ergänzt.
Unter 1. werden die beiden letzten Sätze dieses Absatzes gestrichen.
Zu diesem Zweck sind geeignete Laborbefunde oder Angaben zur Medikation vorzulegen. Die Kassenärztliche Vereinigung prüft diese Nachweise und teilt den Krankenkassen das Ergebnis ihrer Prüfung mit.

Ergänzung der Vereinbarung um einen
4. Absatz:
4. Die Partner dieser Vereinbarung stellen fest, dass die Sachkostenpauschalen nach den Nrn. 7267, 7268, 7269 und 7273 die Kosten der Beköstigung des Patienten in Abhängigkeit von der jeweiligen Dialyseart für die Zeit der Dialysebehandlung beinhalten. Weiterhin ist im Falle der Hämodialyse als Heimdialyse von dem Vertragsarzt, dem ermächtigten Arzt oder der ärztlich geleiteten Einrichtung die Erstattung der dialysebedingten Strom-, Wasser- und Entsorgungskosten an den Heimdialysepatienten sicherzustellen. Zur Erstattung kann mit dem Dialysepatienten eine Pauschale vereinbart werden.
(Gültig ab 1. 7. 2003)
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