ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2003zum Investmentclub Börsebius: Reiche Ernte eingefahren

VARIA: Schlusspunkt

zum Investmentclub Börsebius: Reiche Ernte eingefahren

Dtsch Arztebl 2003; 100(50): [68]

Rombach, Reinhold

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Dieses Börsenjahr jagte nicht wenigen Anlegern einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. Im Frühjahr stürzten die Kurse ins Bodenlose und hinterließen bei manchen ziemlich weiche Knie, der Zusammenbruch des Neuen Marktes war vielen nachhaltig in schlechter Erinnerung, sollte das Elend etwa noch weitergehen?
Noch schlimmer das Entsetzen, als der DAX anfing zu steigen und kaum ein Berater empfohlen hatte, mutig zuzugreifen. Der deutsche Aktienindex beging gar die Unverfrorenheit, weiter zu klettern. Nichts mag den Börsianer mehr schmerzen, sich als Zauderer fühlen zu müssen, und Gewinne, die andere eingestrichen haben, nicht vorweisen zu können. Da hilft dann nur noch, auf den fahrenden Zug aufzuspringen und zu weit fortgeschrittenen Kursen zu kaufen, mit dem Risiko halt, von Gewinnmitnahmen kalt erwischt zu werden, wie es auf dem jetzt erreichten DAX-Niveau jederzeit möglich ist.
Wir vom privaten Investmentclub Börsebius können solcherart Sorgen getrost beiseite schieben. Kurz vor Jahresschluss blicken wir auf einen Zuwachs des Vermögens von gut 14 Prozent, was sich angesichts einer maximalen Aktienquote von einem Drittel doch recht gut anfühlt. Bis zum Jahresende wird sich diese Performance nur unwesentlich verändern, weil die Aktienquote im Dezember auf ein Fünftel zurückgeführt wurde, eben um die erreichten Gewinne auch sicher in die Scheuer zu bringen.
Der Vater des Erfolges resultiert teilweise tatsächlich vom Zugreifen in den Monaten März und April, als sich kein Mensch für deutsche Aktien begeisterte. Wir haben dann mit der Deutschen Post, der Telekom, RWE, Lufthansa und Bayer im Grunde schon im ersten Halbjahr den Grundstein für die Gesamtentwicklung gelegt, weil zwischendurch immer wieder durch Verkäufe die Erträge glattgestellt wurden.
Ganz wesentlich für eine gute Wertentwicklung ist aber nach wie vor der glückliche Umstand, dass wir möglichst wenig Kosten „produzieren“. Die Bankspesen für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren liegen, nach harten Verhandlungen mit unserem Kreditinstitut, bei einem Drittel dessen, was der normale Kunde zu zahlen hat, und die reinen Clubkosten betragen maximal ein Prozent des Gesamtvermögens pro Jahr. Die vorgenannte Rendite von gut 14 Prozent versteht sich übrigens nach Abzug aller dieser Kosten. Mit diesem Polster und einer vorsichtig ausgerichteten Anlagestrategie können wir dem neuen Jahr getrost entgegenblicken.


Interesse?
Wenn Sie sich unverbindlich informieren wollen, schreiben Sie bitte an:
1. Privater Investmentclub Börsebius, Postfach 50 15 15, 50975 Köln, oder faxen Sie an die Nr. 02 21/39 70 71. Die Mindesteinlage beträgt
25 000 Euro und die monatliche Teileinlage 150 Euro. Der Investmentclub ist keine offizielle Veranstaltung des Deutschen Ärzteblattes, sondern wurde von Börsebius (Reinhold Rombach) in Privatinitiative gegründet.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema